Handelsvolumen der Türkei in Freihandelszonen geht zurück
Das Handelsvolumen in den türkischen Freihandelszonen ist in den letzten zwei Jahren um 15,6 Prozent gesunken, was auf wirtschaftliche Schwierigkeiten und globale Faktoren zurückzuführen ist.
Die Verlangsamung des türkischen Außenhandels wirkt sich negativ auf das Handelsvolumen in den Freihandelszonen aus. Nachdem das gesamte Handelsvolumen der Freihandelszonen im Jahr 2022 mit insgesamt 32,8 Milliarden US-Dollar den höchsten Stand seiner Geschichte erreicht hatte, sank es 2023 auf 30,7 Milliarden US-Dollar und 2024 auf 27,7 Milliarden US-Dollar.
In den letzten zwei Jahren erreichte der Rückgang des gesamten Handelsvolumens in den Freihandelszonen 15,6 Prozent. Diese Schrumpfung zeichnet ein Bild, das die in den Freihandelszonen tätigen Unternehmen und Wirtschaftsakteure vor Herausforderungen stellt. In der Türkei, wo derzeit 19 aktive Freihandelszonen bestehen, gilt der Rückgang des Handelsvolumens in diesen Gebieten als wichtiger Indikator für die Außenhandelsleistung des Landes.
Experten führen diesen Rückgang auf die globale wirtschaftliche Abschwächung, steigende Kosten, geopolitische Risiken und Störungen in den Lieferketten zurück. Gleichzeitig führt der Rückgang des Handelsvolumens in den Freihandelszonen zu Diskussionen darüber, ob die von diesen Gebieten angebotenen Steuervorteile und anderen Anreize im internationalen Wettbewerbsumfeld möglicherweise nicht mehr ausreichend wirksam sind.
Die Freihandelszonen bleiben ein wichtiges Handelszentrum für die türkische Wirtschaft. In diesen Gebieten werden insbesondere Fertigungs-, Export- und Logistikaktivitäten intensiv durchgeführt. Die Schrumpfung des Handelsvolumens in den letzten Jahren zwingt jedoch die Verwaltungen der Freihandelszonen und den Privatsektor dazu, neue Strategien zu entwickeln.
Ökonomen betonen, dass für eine Wiederbelebung der Freihandelszonen Anreize der neuen Generation, Investitionen in die Digitalisierung sowie politische Maßnahmen zur Unterstützung der Integration in internationale Märkte erforderlich sind.
Nachrichtenquelle: 12punto
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