Historischer Rekord für Bitcoin
Die drohende Stilllegung der US-Regierung und das wachsende Interesse von Investoren haben den Wert von Bitcoin auf über 125.500 Dollar steigen lassen und damit ein neues Allzeithoch erreicht.
Das Risiko einer Stilllegung der US-Bundesregierung hat den Bitcoin-Preis auf über 125.500 Dollar getrieben und damit einen historischen Rekord aufgestellt. Laut Daten von Coinmarketcap stieg der globale Kryptowährungsmarkt in den letzten 24 Stunden um 1,5 % auf 4 Billionen 260 Milliarden Dollar.
Die Sorgen um einen Regierungsstillstand in den USA am 1. Oktober ließen den Wert von Bitcoin um über 2,5 % auf 125.559 Dollar ansteigen. Dieser Anstieg übertraf den bisherigen Rekord von 124.480 Dollar, der am 14. August verzeichnet wurde. Die investorenfreundlichen Regulierungen während der Amtszeit von US-Präsident Donald Trump sowie die Nachfrage institutioneller Anleger trugen maßgeblich zu diesem Aufwärtstrend bei.
Auch die Kursgewinne bei US-Aktien und die erneuten Zuflüsse in Bitcoin-bezogene börsengehandelte Fonds (ETFs) stützten diesen Anstieg. Zum Stand von 09:15 Uhr türkischer Zeit (TSİ) notierte Bitcoin bei 125.149 Dollar, wobei der wöchentliche Wertzuwachs bei etwa 15 % lag. Ethereum stieg ebenfalls um 1,1 % auf 4.570 Dollar.
Aufgrund eines Haushaltsstreits zwischen Demokraten und Republikanern in den USA kam es am 1. Oktober zur Stilllegung der Regierung. Dies führte dazu, dass das Bureau of Labor Statistics keine Daten zu Arbeitslosenanträgen und Beschäftigungszahlen außerhalb der Landwirtschaft veröffentlichen konnte.
UNTERBRECHUNG DER FED-DATEN
Analysten wiesen darauf hin, dass die Unsicherheit bezüglich der Zinssenkungen der US-Notenbank (Fed) aufgrund der Unterbrechung wichtiger Wirtschaftsdaten zugenommen habe. Die Stilllegung der Regierung führte zu einem Wertverlust des US-Dollars und von Staatsanleihen. Die wirtschaftlichen Unsicherheiten veranlassten Investoren dazu, sich in Richtung sicherer Häfen zu orientieren.
GOLD-ANSTIEG HÄLT AN
Geopolitische Risiken und die Zinssenkungen der Fed haben zu einer Wertsteigerung von Gold geführt. Die Entwicklungen im Nahen Osten und in der Ukraine, das schwindende Vertrauen in die finanzielle Stabilität der USA sowie die Zinssenkungen der Fed stützten den Goldpreis pro Unze. Analysten erklärten, dass die Sorgen um die US-Staatsverschuldung das Vertrauen in den Dollar geschwächt hätten.
Nachrichtenquelle: 12punto
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