Inflationserwartung für das Jahresende in der Wirtschaft bei 25 Prozent stabilisiert
BBVA Research bewertete die jüngste Zinsentscheidung der Zentralbank und wies auf die Auswirkungen der Lebensmittelpreise auf die Inflation hin. Das Institut prognostiziert, dass der Leitzins zum Jahresende bei 32 Prozent liegen könnte.
BBVA Research, das die jüngste Zinssenkung der Zentralbank der Republik Türkei bewertete, erklärte, dass insbesondere der Anstieg der Lebensmittelpreise einen Druck auf die Verbraucherinflation ausüben könnte, der über den Erwartungen liegt. In der Analyse des Instituts wurde auf die Möglichkeit hingewiesen, dass die Inflation im Januar höher ausfallen könnte als prognostiziert, während bei der Kerninflation eine begrenzte Verschlechterung erwartet wird.
Es wurde betont, dass die Vermeidung einer möglichen Verschlechterung der Erwartungen nach der Dynamik in der Wirtschaft zu Jahresbeginn eines der Hauptziele der Zentralbank sei.
BBVA Research wies darauf hin, dass die Auswirkungen der Nachfragebedingungen nachlassen und die Zentralbank dies ebenfalls anerkenne. Dementsprechend bleibt die Überlegung aktuell, dass die wirtschaftliche Nachfrage möglicherweise nicht ausreichend abgekühlt ist, um die angestrebte Inflation zu erreichen.
In der Analyse, die auf Aufwärtsrisiken bei der wirtschaftlichen Aktivität und der Inflation aufmerksam macht, hält BBVA Research in seinem Hauptszenario an der Annahme fest, dass die Disinflation anhalten wird. Es wurde jedoch unterstrichen, dass sich das Risikogleichgewicht in Richtung einer hartnäckigeren Inflation und positiver Überraschungen beim Wirtschaftswachstum verschiebt.
Dass die Zentralbank den Leitzins um 100 Basispunkte auf 37 Prozent senkte, wurde trotz der Tatsache, dass dies unter den Markterwartungen lag, als positive Entwicklung bewertet. Es wurde zudem darauf hingewiesen, dass diese Entscheidung, zusammen mit den Anpassungen im Zinskorridor, keinen im Voraus festgelegten Lockerungszeitplan für den Markt darstelle.
BBVA Research prognostiziert, dass die Zentralbank bis zur zweiten Jahreshälfte mit schrittweisen Zinssenkungen fortfahren könnte und dass insgesamt bis Ende 2026 eine Senkung um 100 Basispunkte möglich sei. Während geschätzt wird, dass der Leitzins zum Jahresende bei 32 Prozent liegen wird, wurde eingeschätzt, dass die straffe Haltung in der Geldpolitik beibehalten werde.
In diesem Rahmen erklärte das Institut, dass es seine Inflationsprognose für das Jahresende bei 25 Prozent belasse und dass die vorsichtigen Schritte in der Geldpolitik fortgesetzt würden.
Nachrichtenquelle: 12punto
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