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Märkte spekulieren über Fed-Zinssenkungen, Fokus auf US-Arbeitsmarktdaten

Die Goldpreise bewegen sich im asiatischen Handel kaum, während Investoren auf neue Hinweise zur Abkühlung des US-Arbeitsmarktes warten. Zudem wird darüber spekuliert, wann die Fed mit Zinssenkungen beginnen könnte.

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Märkte spekulieren über Fed-Zinssenkungen, Fokus auf US-Arbeitsmarktdaten

Nachdem das gelbe Edelmetall zu Wochenbeginn kurzzeitig über die Marke von 2.100 US-Dollar gestiegen war und ein Rekordhoch erreicht hatte, scheint es sich nun in einer Handelsspanne zwischen 2.020 und 2.050 US-Dollar eingependelt zu haben.

Die taubenhaften Äußerungen von Fed-Chef Jerome Powell hatten die Erwartungen auf eine Zinssenkung der Fed im März 2024 befeuert, während eine Reihe anderer Faktoren den Anstieg des Goldpreises begünstigte.

Die Märkte haben diese Erwartungen im Laufe der Woche jedoch wieder etwas zurückgeschraubt, insbesondere aufgrund einiger Anzeichen für eine Widerstandsfähigkeit der US-Wirtschaft.

Die gestiegene Nachfrage nach sicheren Häfen infolge der Angriffe auf US-Schiffe im Roten Meer stützte ebenfalls die Goldpreise, doch das Ausbleiben einer weiteren Eskalation im Nahen Osten sorgte für eine Entspannung an den Märkten.

Der Spot-Goldpreis notierte stabil bei 2.026,30 US-Dollar, während der Gold-Future mit Fälligkeit im Februar um 0,2 % auf 2.043,05 US-Dollar nachgab.

MÄRKTE SPEKULIEREN ÜBER FED-ZINSSENKUNGEN, FOKUS AUF US-ARBEITSMARKTDATEN

Investoren konzentrieren sich nun auf die am Freitag anstehenden US-Arbeitsmarktdaten für November, um neue Hinweise zur Lage am Arbeitsmarkt zu erhalten.

Die Anfang der Woche veröffentlichten Daten zu Beschäftigung und offenen Stellen deuteten auf eine Abkühlung des US-Arbeitsmarktes hin. Die Märkte warten jedoch auf die eindeutigen Signale aus dem offiziellen Arbeitsmarktbericht.

Die Daten werden in einem Umfeld veröffentlicht, in dem die Unsicherheit über den Zeitpunkt der Fed-Zinssenkungen zunimmt. Während erwartet wird, dass die Zentralbank die Zinsen in der kommenden Woche unverändert lässt, herrscht an den Märkten Unklarheit darüber, wann sie mit einer Lockerung der Geldpolitik beginnen wird.

Bislang haben die Fed-Vertreter wenig Neigung gezeigt, die Zinsen zu senken, und Powell bekräftigte kürzlich seine Haltung, die Zinsen länger auf einem höheren Niveau zu belassen. Investoren gehen jedoch davon aus, dass die Fed ihren Ton in den kommenden Monaten ändern könnte, falls die Inflation und die Abkühlung des Arbeitsmarktes anhalten.

Es wird erwartet, dass Gold von einer weniger restriktiven Fed und Signalen eines abkühlenden Arbeitsmarktes profitieren wird. Das gelbe Edelmetall konnte sich seit Ende November komfortabel über der 2.000-Dollar-Marke halten, was ein Vorbote für eine weitere Stärkung in den kommenden Wochen sein könnte.

KUPFER ERHOLT SICH DANK POSITIVER IMPORTDATEN AUS CHINA

Unter den Industriemetallen verzeichnete der Kupferpreis einen deutlichen Anstieg, nachdem Daten zeigten, dass Chinas Importe des roten Metalls den höchsten Stand seit zwei Jahren erreicht haben, wodurch die Verluste der letzten drei Tage ausgeglichen wurden.

Der Kupfer-Future mit Fälligkeit im März stieg um 0,7 % auf 3,7568 US-Dollar.

Chinas Kupferimporte stiegen im November um 10,1 % auf 550.566 Tonnen und erreichten damit den höchsten Stand seit Dezember 2021. Die Daten zeigten, dass die chinesische Nachfrage nach Kupfer stark bleibt, auch wenn andere Bereiche der Wirtschaft an Schwung verlieren.

Während Chinas Gesamtimporte im November unerwartet zurückgingen, wuchsen die Exporte zum ersten Mal seit sechs Monaten.


Nachrichtenquelle: 12punto

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