Nachricht über Waffenruhe eingetroffen, Goldpreis steigt
Die Einigung auf eine zweiwöchige Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran hat zu einem bemerkenswerten Anstieg der Preise für Gold und Edelmetalle geführt.
Die nach den Verhandlungen zur Beendigung des laufenden Konflikts zwischen US-Präsident Donald Trump und der iranischen Seite verkündete zweiwöchige Waffenruhe hat an den Finanzmärkten für erhebliche Schwankungen gesorgt. Die Goldpreise erreichten nach diesen Entwicklungen ihre höchsten Stände der letzten zwei Monate.
Trump erklärte in einer Stellungnahme über soziale Medien, dass der Iran die Operation weniger als zwei Stunden vor Ablauf der selbst gesetzten Frist zur Zerstörung seiner „gesamten Zivilisation“ unterbrochen habe, und betonte, dass die Wiedereröffnung der Straße von Hormus eine Grundvoraussetzung für die Waffenruhe sei. Von iranischer Seite wurde erklärt, dass die Meerenge in den kommenden zwei Wochen sicher geöffnet werden könne.
Nachdem Goldbarren in der vorangegangenen Sitzung bereits um 1,2 Prozent an Wert gewonnen hatten, stiegen sie mit den neuen Entwicklungen um 3,1 Prozent auf über 4.850 US-Dollar pro Unze. Zur gleichen Zeit verzeichnete Silber einen bemerkenswerten Anstieg von 5,4 Prozent, wodurch der Preis ein Niveau von 76,92 US-Dollar erreichte.
Der Ölpreis pro Barrel fiel nach der Waffenruhe unter 100 US-Dollar, während der US-Dollar gegenüber anderen Währungen um 0,8 Prozent an Wert verlor. Dies stützte die in Dollar gehandelten Goldpreise. An den Börsen wurden Zuwächse von über 2 Prozent verzeichnet.
Gold und Aktien setzten ihre volatilen Bewegungen der letzten Wochen aufgrund der sich im Nahen Osten ausbreitenden Krise fort. Dass der Krieg den traditionellen Effekt von Gold als „sicherer Hafen“ teilweise abschwächte, führte dazu, dass Anleger ihre Portfolios neu ausbalancierten. Experten weisen darauf hin, dass die erwartete Verlangsamung des globalen Wirtschaftswachstums sowie die Erwartungen an stabile oder hohe Zinsen die jüngste Erholung beim Goldpreis stützen.
In dieser Phase, in der die Konflikte in ihre sechste Woche gehen, haben der Anstieg der Energiepreise und der Inflationsdruck die Zentralbanken dazu veranlasst, Zinssenkungen aufzuschieben oder sogar neue Erhöhungen in Betracht zu ziehen. Die Erwartung an den Märkten hat sich dahingehend gefestigt, dass die US-Notenbank (Fed) die Zinssätze für den Rest des Jahres stabil halten wird.
Mit Stand 08:02 Uhr Singapur-Zeit wurde Spot-Gold mit einem Wertzuwachs von 3 Prozent bei 4.849,01 US-Dollar pro Unze gehandelt. Auch die Preise für Platin und Palladium zeigten Aufwärtstrends. All diese Entwicklungen deuten darauf hin, dass die Unsicherheit im globalen Finanzklima noch einige Zeit anhalten wird.
Nachrichtenquelle: 12punto
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