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Neue Warnung an Banken: Finanzministerium bremst Kreditkarten- und Dispolimits

Im Bankensektor wurde der Startschuss gegeben, um die Limits für Kreditkarten und Dispositionskredite (KMH) gemäß den gesetzlichen Bestimmungen an das monatliche Einkommen anzupassen. Praktiken, die die bestehenden Obergrenzen überschreiten, werden beendet.

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Neue Warnung an Banken: Finanzministerium bremst Kreditkarten- und Dispolimits

Im Finanzstabilitätsausschuss, der am 21. Januar 2026 unter dem Vorsitz des Ministers für Schatz und Finanzen, Mehmet Şimşek, tagte, wurden die von Banken für ihre Kunden festgelegten Kreditkarten- und Dispositionskreditlimits (KMH) erörtert. Nachdem festgestellt wurde, dass insbesondere Privatkunden in letzter Zeit Kreditkarten- und Dispolimits erhalten haben, die über den gesetzlichen Vorgaben liegen, wurden die Branchenvertreter dazu aufgefordert, die Vorschriften einzuhalten.

Angesichts des steigenden Gebrauchs von Kreditkarten und Dispositionskrediten beobachtet die Wirtschaftsführung die zunehmende Verschuldung trotz der im Juli eingeführten Möglichkeiten zur Umschuldung genau. Gemäß den gesetzlichen Bestimmungen sind die von den Banken festgelegten Obergrenzen auf das Vierfache des monatlichen Einkommens bei Kreditkarten und das Dreifache bei Dispositionskrediten begrenzt. Es wurde jedoch darauf hingewiesen, dass einige Banken ihren Kunden Kreditkarten- und Dispolimits weit über diesen Werten angeboten haben, um ihre Verkaufsziele zum Jahresende zu erreichen.

Aufgrund dieses Vorgehens geraten Bürger ohne ausgeprägtes Finanzbewusstsein unter eine hohe Schuldenlast; zudem wurde signalisiert, dass unkontrollierte Ausgaben die Nachfrageinflation anheizen könnten. Auf der Ausschusssitzung wurde die Notwendigkeit betont, die gesetzlichen Grenzen branchenweit strikt einzuhalten, und daran erinnert, dass die Bankenregulierungs- und Aufsichtsbehörde (BDDK) hohe Geldstrafen gegen Banken verhängen wird, die gegen die Vorschriften verstoßen.

Die Banken wurden angewiesen, alle Kreditkarten- und Dispolimits, die über den gesetzlichen Bestimmungen liegen, umgehend auf das zulässige Niveau zu senken. Von diesen Maßnahmen sind direkt jene Kunden betroffen, denen Limits in Höhe des 5- bis 10-fachen ihres Einkommens gewährt wurden; für Nutzer, die sich bereits im Rahmen der Standardlimitierung bewegen, werden keine Änderungen erwartet.

Die Banken müssen künftig Limits festlegen, die das 3- bis 4-fache des monatlichen Einkommens im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen nicht überschreiten. In der Bewertung des Finanzministeriums mit den Branchenvertretern wurde erneut die Bedeutung der Wahrung der Finanzstabilität und des Schutzes der Bürger vor unnötiger Verschuldung unterstrichen.

Es zeigt sich, dass die neue Ära im Bankensektor durch eine strikte Überwachung der Limits und eine Disziplinierung des einfachen Kreditzugangs geprägt sein wird.


Nachrichtenquelle: 12punto