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Rekordverlust bei der Zentralbank!

Die Zentralbank, die mit der Volatilität der Wechselkurse kämpft, hat das Jahr 2024 mit einem massiven Verlust abgeschlossen. Der Ökonom Uğur Gürses erklärte, dass der Verlust auf Währungsbewegungen und niedrig verzinsliche Anleihen zurückzuführen sei.

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Rekordverlust bei der Zentralbank!

Die starken Anstiege der Wechselkurse und wirtschaftliche Schwankungen haben die Bilanz der Zentralbank der Republik Türkei (TCMB) schwer getroffen. Mit einem Verlust von rund 1,5 Billionen TL im Jahr 2024 verzeichnete die Zentralbank einen der höchsten finanziellen Verluste ihrer Geschichte.

Der Ökonom Uğur Gürses wies darauf hin, dass ein erheblicher Teil des Verlustes auf Währungsbewegungen zurückzuführen sei. Gürses erklärte: "Anleihen, die mit niedrigen Zinsen ausgegeben wurden, verbuchten mit dem Anstieg der Zinsen Verluste. Dies war ein wesentlicher Grund für den Gesamtverlust." Gürses betonte zudem, dass das Ziel darin bestehe, den Verlust durch zukünftige Gewinne auszugleichen, diese Methode jedoch keine dauerhafte Entspannung auf dem Devisenmarkt bewirken werde.

2024 EXPONENTIELL GESTIEGEN 

Neben den Verlusten im Jahr 2024 fällt auch die Belastung aus der vorangegangenen Periode ins Gewicht. Den Berechnungen von Gürses zufolge lag der aus dem Jahr 2023 übertragene Verlust bei 894 Milliarden TL, ein Betrag, der sich im Jahr 2024 exponentiell erhöhte.

KKM ABGESCHAFFT 

Unterdessen hat die Zentralbank das Kommuniqué aufgehoben, das die Unterstützung für das währungsgeschützte Einlagensystem (KKM) für Unternehmen mit Devisenverbindlichkeiten vorsah. Die am 30. März 2023 in Kraft getretene Regelung bot Unterstützung für Devisenumwandlungskonten bei Importzahlungen und Devisenkrediten. Die Abschaffung des KKM gehört zu den Maßnahmen, die das Wirtschaftsmanagement angesichts der Schwankungen auf den Devisenmärkten ergriffen hat.


Nachrichtenquelle: 12punto

Zentralbank