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Seitwärtsbewegung beim Ölpreis

Der Ölpreis hat sich nach einem volatilen Handel bei rund 86 Dollar eingependelt, während Investoren die diplomatischen Bemühungen der USA zur Eindämmung der Krise in Gaza bewerten.

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Seitwärtsbewegung beim Ölpreis

Der Preis für US-Rohöl blieb am Dienstag nahezu unverändert, nachdem er zuvor in einer Spanne von fast 2 Dollar geschwankt hatte. US-Präsident Biden wird am Mittwoch nach Israel reisen. Gleichzeitig sind die Märkte angespannt, da Israel Pläne für eine Bodenoffensive im Gazastreifen verfolgt.

Zuvor waren die Preise um mehr als 1 Prozent gefallen, bevor sie ihre Verluste wieder wettmachten, nachdem die russische Zentralbank ihre Erwartungen bekräftigt hatte, dass die OPEC+ Anfang 2024 eine Produktionssteigerung in Betracht ziehen könnte. Kurz darauf erklärte der stellvertretende russische Ministerpräsident Alexander Novak, es sei noch zu früh, um über mögliche Marktentscheidungen der OPEC+ bei ihrem Treffen im November zu sprechen.

Rebecca Babin, Senior Energy Trader bei CIBC Private Wealth, sagte: „Da die Anleger weiterhin in höchster Alarmbereitschaft sind, neigt der Ölpreis dazu, abzuwarten. Viele Investoren kaufen aktiv Call-Optionen, für den Fall, dass das Rohölangebot beeinträchtigt wird.“

Rohöl-Investoren beobachten zudem die Entwicklungen auf Barbados, wo die venezolanische Regierung am Dienstag ein Abkommen mit der von den USA unterstützten Opposition unterzeichnen soll. Im Gegenzug für freiere Präsidentschaftswahlen im nächsten Jahr könnte das Abkommen den Weg für eine Lockerung der US-Sanktionen gegen das Land ebnen und potenziell die Ölexporte erhöhen.

Der Rohölmarkt bleibt aufgrund der Krise im Nahen Osten und des Risikos, dass sich diese über Israel und Gaza hinaus ausweitet, angespannt; dies gefährdet potenziell die Rohölströme aus wichtigen Förderländern.


Nachrichtenquelle: 12punto

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