Sorge vor anhaltendem Krieg: Ölpreise steigen wieder
Die Befürchtung, dass sich die Konflikte in der Region ausweiten könnten, hat zu einem erneuten Anstieg der Ölpreise geführt.
Zu Beginn der Woche verzeichnete der Preis für Brent-Öl zunächst einen drastischen Rückgang um 11 Prozent, nachdem US-Präsident Donald Trump eine angedrohte Intervention gegen die iranische Energieinfrastruktur um fünf Tage verschoben hatte und Berichte über laufende Verhandlungen mit Teheran kursierten. Später erholte sich der Preis jedoch wieder und erreichte 104 US-Dollar pro Barrel.
Obwohl die iranische Seite die Verhandlungsgerüchte kategorisch zurückwies, setzte Israel seine Angriffe fort. Das US-Rohöl West Texas Intermediate (WTI) verzeichnete im Zuge dieser Entwicklungen einen Anstieg von etwa 4 Prozent.
Branchenquellen zufolge unternehmen auch die Verbündeten der USA am Persischen Golf Schritte, um sich in die Krise einzubringen. Es heißt, der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman stehe kurz davor, neue militärische Maßnahmen zur Abschreckung zu unterstützen.
Linh Tran, Marktanalyst bei XS.com, erklärte: „Sollten sich die Golfstaaten in den Konflikt einmischen, wäre dies als eine ernsthafte Eskalation zu werten, was zu einer Neugestaltung der kurzfristigen Preisbildung am Ölmarkt führen könnte.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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