Starker Rückgang bei den Reserven der Zentralbank
Im Schatten geopolitischer Entwicklungen kam es in den letzten Wochen zu einem deutlichen Rückgang der Gesamtreserven der Zentralbank der Republik Türkei.
In der Woche vom 13. März wurde gemeldet, dass die Gesamtreserven der TCMB auf 189,6 Milliarden Dollar gesunken sind. Die sich im Nahen Osten massiv verschärfenden militärischen Spannungen sowie Probleme bei der Schifffahrt in der Straße von Hormus üben weiterhin Druck auf die Devisenreserven der Türkei aus.
Der seit Mitte Februar beschleunigte Verlust an Reserven spiegelt sich auch in den wöchentlichen Geld- und Bankdaten wider, die von der TCMB veröffentlicht wurden. Besonders der Rückgang bei den Nettoreserven ohne Swaps fiel auf; der Betrag in dieser Position, der im zweiten Monat des Jahres noch bei fast 80 Milliarden Dollar lag, sank laut den Daten vom 13. März auf ein Niveau von 54,3 Milliarden Dollar.
Auch bei den Bruttodevisenreserven gab es einen scharfen Einbruch. Die Bruttoreserven, die im vergangenen Monat noch bei rund 218,2 Milliarden Dollar gemessen wurden, fielen mit den zuletzt veröffentlichten Zahlen auf 189,6 Milliarden Dollar und damit unter die Marke von 190 Milliarden Dollar. Experten weisen darauf hin, dass die regionalen Spannungen neue Risiken für den Außenhandel und die Finanzaktivitäten mit sich bringen.
Nachrichtenquelle: 12punto
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