Stellungnahme des IWF-Europadirektors zur Türkei: Das Detail zu Mehmet Şimşek
Alfred Kammer, Direktor der Europa-Abteilung des Internationalen Währungsfonds (IWF), erklärte, dass sie das Reformprogramm in der Türkei unterstützen. In seiner weiteren Stellungnahme betonte Kammer: „Es gibt keine Gespräche über ein IWF-Programm zur Unterstützung der Türkei.“
Im Rahmen der Frühjahrstagung von IWF und Weltbank fand eine Pressekonferenz zur wirtschaftlichen Lage der europäischen Region statt.
Auf eine Frage zur türkischen Wirtschaft antwortete Kammer, dass man Mitte letzten Jahres einen Politikwechsel in der Türkei beobachtet habe, der eine deutliche Straffung auf der geldpolitischen Seite sowie eine fiskalische Konsolidierung auf der fiskalischen Seite umfasse, einschließlich der Deckung der durch das Erdbeben gestiegenen Ausgaben.
Kammer erklärte, dass man in diesem Bereich einige Erfolge sehe, fügte jedoch hinzu, dass die Erfolge bei der Disinflation einige Zeit in Anspruch nehmen würden. „Dank dieses politischen Umfelds haben sich die Anfälligkeiten der türkischen Wirtschaft jedoch verringert“, sagte Kammer.
„EIN LANGFRISTIGES PROGRAMM“
Kammer wies darauf hin, dass er sich gestern mit dem Minister für Schatz und Finanzen, Mehmet Şimşek, getroffen habe, und berichtete, dass Şimşek betont habe, dass es sich bei den Reformen um ein „langfristiges Programm“ handele und dieses Programm fortgeführt werde.
Kammer sagte: „Es wird erwartet, dass das Programm die Anfälligkeit weiter verringert, die Inflation im Laufe der Zeit dauerhaft senkt und gleichzeitig das notwendige Umfeld für Investitionen schafft.
Auf diese Weise wird es zu einem Wandel im Wachstumsmodell und einer Neuausrichtung des Wachstums kommen.“
ANTWORT AUF DIE FRAGE, DIE VIELE BESCHÄFTIGT
Auf die Frage, ob die Türkei ein neues IWF-Programm benötige und ob diesbezüglich Gespräche mit türkischen Behörden geführt würden, antwortete Kammer: „Zunächst einmal unterstützen wir das derzeit laufende Reformprogramm.
Wir hätten der Türkei das Programm empfohlen, das das dortige Wirtschaftsteam verfolgt.
Es gibt keine Gespräche über ein IWF-Programm zur Unterstützung der Türkei.“
Nachrichtenquelle: AA
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