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Trump sprach, Ölpreis stieg erneut

Die Äußerungen aus dem Weißen Haus in dieser Woche, wonach der Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran fragil sei, haben zu einem schnellen Anstieg der weltweiten Ölpreise geführt. Während sich der Preis für ein Barrel Brent-Öl an den Märkten der 108-Dollar-Marke nähert, ist eine spürbare Unruhe im Energiesektor zu verzeichnen.

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Trump sprach, Ölpreis stieg erneut

Die Volatilität am Brent-Ölmarkt hält an. Insbesondere das Schwinden der Hoffnungen auf eine Entspannung der Lage in Westasien sowie die jüngsten Presseerklärungen von Donald Trump haben zu einem starken Preisanstieg beigetragen. Der Terminkontrakt für ein Barrel Brent-Öl, der den gestrigen Handel bei 104,21 Dollar beendete, stieg heute Nachmittag um 3,51 Prozent auf 107,87 Dollar. West Texas Intermediate (WTI) verzeichnete einen ähnlichen Wertzuwachs von 3,57 Prozent und wurde bei 101,57 Dollar gehandelt.

Die Einschätzungen von US-Präsident Donald Trump zum laufenden Waffenstillstand mit dem Iran haben die Spannungen an den Märkten erneut verschärft. Trump verdeutlichte die Fragilität des Prozesses mit den Worten: „Ich kann sagen, dass er sich derzeit in seinem schwächsten Moment befindet. Er hängt am lebenserhaltenden System.“ Zudem bezeichnete er das jüngste Angebot des Iran als „dumm“.

Präsident Trump wies zudem darauf hin, dass die vor einiger Zeit ausgesetzte Operation „Freiheitsprojekt“, die die Sicherheit der kommerziellen Schifffahrt in der Straße von Hormus gewährleisten soll, wieder aufgenommen werden könnte.

Die Erwartung, dass die Spannungen in der Region, in der sich ein bedeutender Teil der weltweiten Ölreserven befindet, wieder zunehmen könnten, ist ausschlaggebend für die Aufwärtsbewegung der Märkte. Experten geben an, dass die Preise aufgrund der schwindenden Hoffnung auf eine dauerhafte Lösung zwischen den USA und dem Iran einen Aufwärtstrend eingeschlagen haben. Analysten zufolge könnten diese Risiken aus Westasien, auch wenn sie derzeit nur begrenzte Auswirkungen auf die US-Wirtschaft haben, in Zukunft ernstere Folgen nach sich ziehen.

In Wirtschaftskreisen werden auch die Inflationsdaten aus den USA genau beobachtet. Es wird erwartet, dass diese Daten die Erwartungen hinsichtlich der geldpolitischen Strategien der US-Notenbank (Fed) prägen werden.

Darüber hinaus wird prognostiziert, dass der offizielle Besuch von Präsident Trump in China in dieser Woche neue Auswirkungen auf die Energiemärkte und die Weltwirtschaft haben wird. Das für Donnerstag geplante Treffen mit dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping steht insbesondere im Hinblick auf die Handelsbeziehungen und den Energiefluss im Fokus der Märkte.

In der technischen Analyse wird darauf hingewiesen, dass für Brent-Öl die Marke von 107,95 Dollar als Widerstand und 106,25 Dollar als Unterstützungspunkt zu beobachten ist.


Nachrichtenquelle: 12punto

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