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Trumps Iran-Konfrontation erschüttert die Märkte: Öl steigt, Gold fällt

Die Ablehnung des iranischen Waffenstillstandsangebots durch Trump hat die Sorgen vor einem Krieg an den globalen Märkten erneut verschärft. Während die Ölpreise stark anstiegen, war bei Gold und anderen Edelmetallen eine volatile Entwicklung zu beobachten.

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Trumps Iran-Konfrontation erschüttert die Märkte: Öl steigt, Gold fällt

Die negative Reaktion von US-Präsident Donald Trump auf den jüngsten Vorschlag des Iran zur Beendigung des Krieges im Nahen Osten hat die globalen Ölpreise in Bewegung versetzt. Diese Entwicklung verstärkte die Markterwartungen, dass die Durchfahrt durch die strategisch wichtige Straße von Hormus noch für längere Zeit nicht möglich sein wird.

STARKE ANSTIEGE BEI DEN ÖLPREISEN

Bei diesem rasanten Anstieg auf dem Ölmarkt kletterte der Preis für Brent-Öl um 4,2 Prozent auf 105,54 US-Dollar pro Barrel, während US-Rohöl ebenfalls die 99-Dollar-Marke überschritt und sich Rekordniveaus näherte. US-Präsident Trump machte seine Reaktion auf das iranische Angebot in einem Beitrag in den sozialen Medien mit den Worten „VÖLLIG INAKZEPTABEL“ deutlich.

RÜCKGANG BEI GOLD, ZINSSORGEN NEHMEN ZU

Der Goldmarkt, der schwach in die neue Woche startete, bekam die Auswirkungen der festgefahrenen Friedensbemühungen zwischen den USA und dem Iran zu spüren. Der Anstieg der Ölpreise erhöhte die globalen Energiekosten; dies verstärkte die Erwartungen, dass die Inflation hartnäckig bleiben könnte, und schürte Sorgen, dass die Zinssätze für längere Zeit auf einem hohen Niveau bleiben könnten.

Der Preis für eine Feinunze Spot-Gold fiel um 0,6 Prozent auf 4.684,32 US-Dollar, während die US-Gold-Futures für Juni um 0,8 Prozent auf 4.692,70 US-Dollar nachgaben.

STRASSE VON HORMUS BELASTET DIE MÄRKTE

Die Ablehnung des iranischen Angebots für den Verhandlungstisch durch US-Präsident Donald Trump hat die Hoffnungen auf ein baldiges Ende des seit etwa 10 Wochen andauernden Krieges gedämpft. Insbesondere die Konflikte in der Straße von Hormus behindern den Seeverkehr erheblich und üben einen Aufwärtsdruck auf die Energiepreise aus.

Tim Waterer, Chef-Marktanalyst bei KCM Trade, kommentierte: „Die Erwartungen auf ein baldiges Friedensabkommen lösen sich auf, und Gold spürt den Druck des erneuten Anstiegs der Ölpreise.“

FED-BERICHT WEIST AUF RISIKEN HIN

Während die Ölpreise aufgrund der Störungen in den globalen Energieversorgungsketten weiter steigen, hält auch die Verknappung auf der Angebotsseite an. Das durch den Anstieg der Energiepreise verursachte Inflationsrisiko bringt die Erwartung mit sich, dass die Hochzinspolitik länger auf der Tagesordnung bleiben könnte. Obwohl Gold meist als sicherer Hafen gegen Inflation bevorzugt wird, setzt das Hochzinsumfeld diesen Vermögenswert weiterhin unter Druck.

Der am vergangenen Freitag veröffentlichte Bericht der US-Notenbank (Fed) wies darauf hin, dass der anhaltende Krieg im Iran und die regionalen Konflikte sowie deren Auswirkungen auf die Ölpreise und das Angebot eine ernsthafte Bedrohung für die Finanzstabilität darstellen.

AUGEN AUF US-INFLATIONSDATEN GERICHTET

Die Anleger richten ihren Blick nun auf die in dieser Woche anstehenden US-Verbraucherpreisdaten für April. Diese Daten werden eine wichtige Rolle bei der Festlegung der künftigen Geldpolitik der Fed spielen.

Zudem wurde berichtet, dass China in den ersten drei Monaten des Jahres 2026 weniger Gold produziert hat als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Tim Waterer schätzte ein: „Es ist wahrscheinlich, dass Gold in einem Umfeld ohne Friedensabkommen und bei anhaltendem Waffenstillstand kurz- bis mittelfristig weiterhin in einer Spanne zwischen 4.400 und 4.800 US-Dollar gehandelt wird.“

DURCHWACHSENER VERLAUF BEI EDELMETALLEN

Nicht nur Gold, sondern alle Edelmetalle zeigten sich bewegt. Spot-Silber stieg um 0,7 Prozent auf 80,88 US-Dollar pro Unze, während Platin um 0,6 Prozent auf 2.042,71 US-Dollar nachgab. Palladium verlor 0,4 Prozent an Wert und wurde bei 1.484,99 US-Dollar gehandelt.


Nachrichtenquelle: 12punto