Türkische Zentralbank setzt Zinserhöhungen aufgrund von Inflationssorgen fort
Die Zentralbank der Republik Türkei (TCMB) hat am Dienstag den einwöchigen Repo-Zinssatz auf 35,00 % angehoben, um die steigende Inflation unter Kontrolle zu bringen. Dies ist die fünfte Erhöhung in Folge seit Juni 2023. Dieser beispiellose Zyklus führte zu einem Gesamtanstieg von 2.650 Basispunkten.
Die TCMB bezeichnet die Inflation aufgrund der starken Binnennachfrage, der anhaltenden Dienstleistungsinflation und der steigenden Inflationserwartungen als eine erhebliche Sorge.
Faktoren wie Steuern, Löhne und die Schwäche der Landeswährung beeinflussen die Preise maßgeblich und üben weiterhin einen inflationären Druck aus. Geopolitische Spannungen, wie der Israel-Hamas-Konflikt, stellen durch Schwankungen der Ölpreise ein potenzielles Risiko für die Inflation dar. Die TCMB verfolgt einen schrittweisen Ansatz, um den disinflationären Prozess schnell in Gang zu setzen und die Inflationserwartungen zu verankern. Die TCMB behält ihre restriktive Haltung bei und plant weitere geldpolitische Straffungen, um eine deutliche Verbesserung des Inflationsausblicks zu erreichen. Der geldpolitische Ausschuss wird seine nächste Entscheidung am 23. November bekannt geben.
Nachrichtenquelle: 12punto
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