Türk-İş hat Forderung zum Mindestlohn bekannt gegeben
TÜRK-İŞ nahm nicht an der Sitzung der Mindestlohnkommission teil und übermittelte dem Ministerium für Arbeit und soziale Sicherheit ein Schreiben mit seinen Forderungen. Es wurde darauf hingewiesen, dass der Mindestlohn bei Erfüllung dieser Forderungen auf 40.000 TL steigen würde.
Die Mindestlohnkommission hielt gestern (12. Dezember) ihre erste Sitzung ab. Während die Arbeitnehmerseite nicht an der Kommission teilnahm, wurde am Verhandlungstisch auch keine konkrete Zahl genannt.
Der türkische Gewerkschaftsbund (TÜRK-İŞ), der nicht an der Sitzung der Kommission teilnahm, verfasste ein Schreiben an das Ministerium für Arbeit und soziale Sicherheit, in dem er seine Forderungen darlegte.
Laut einem Bericht von Sözcü nennt Türk-İş zwar keine explizite Zahl, doch bei Zusammenrechnung der Forderungen nähert sich der Mindestlohn der Marke von 40.000 TL.
Sollten die von Türk-İş an das Ministerium übermittelten Forderungen erfüllt werden, müsste der Mindestlohn mit einer Erhöhung von 78,8 Prozent auf 39.525 Lira angehoben werden.
Türk-İş hatte bereits im vergangenen Jahr dieselbe Berechnungsmethode angewandt und seine Forderung auf 29.583 Lira beziffert. Dies bedeutet, dass Türk-İş den geforderten Netto-Mindestlohn innerhalb des letzten Jahres um 33,6 Prozent erhöht hat. In dem Schreiben von Türk-İş, das auch auf eine Reihe von Problemen in der Arbeitswelt hinweist – von Mindestlohnempfängern bis hin zu Rentnern, von Kinderarbeit bis hin zu Arbeitsunfällen –, wird zunächst gefordert, den im letzten Jahr nicht ausgeglichenen Inflationsverlust von 14,38 Prozent zu kompensieren. Nachdem dies erfolgt sei, fordert Türk-İş den Ausgleich der hohen Preissteigerungen bei Lebensmitteln, Transport, Miete und Bildung sowie zusätzlich die Beteiligung der Arbeitnehmer am Wohlstandszuwachs durch das Wirtschaftswachstum. All diese Forderungen deuten auf einen Mindestlohn von 39.525 TL hin.
Nachrichtenquelle: 12punto
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