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Unsicherheit bei Verhandlungen treibt Ölpreise erneut nach oben

Der komplizierte Verlauf der Gespräche zwischen dem Iran und den USA hat dazu geführt, dass die Ölpreise nach einem dreitägigen Rückgang wieder gestiegen sind.

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Unsicherheit bei Verhandlungen treibt Ölpreise erneut nach oben

Auf den Ölmärkten war ein Aufwärtstrend bei den Preisen zu beobachten, nachdem die jüngsten Erklärungen Irans zu seinem Uranprogramm und seiner Haltung zur Straße von Hormus die Erwartungen auf Fortschritte bei den Verhandlungen mit den USA gedämpft hatten. Während der Preis für ein Barrel Brent-Öl auf den globalen Märkten wieder die Marke von 104 Dollar überschritt, blieb der wöchentliche Rückgang bei über 4 %. US-Rohöl wurde knapp unter 98 Dollar gehandelt.

Obwohl die jüngsten Vorschläge der USA einige Streitpunkte verringerten, schwächten die Erklärungen des iranischen Führers zur Beibehaltung der Uranbestände sowie die Meinungsverschiedenheiten über Transitgebühren in der Straße von Hormus die Aussicht auf eine mögliche Einigung ab.

Während die Unsicherheit über eine Einigung anhält, bleibt auch die Frage, wann die Energielieferungen durch die Straße von Hormus wieder vollständig zur Normalität zurückkehren werden, im Fokus der Investoren. Die in den letzten Tagen wiederholten Spannungs-Warnungen verstärken die Ungewissheit darüber, ob die Parteien einer Einigung nahe stehen, noch weiter.

Laut Daten von Goldman Sachs haben die anhaltenden Konflikte und Versorgungsunterbrechungen dazu geführt, dass die weltweiten Bestände an Rohöl und Erdölprodukten auf historische Tiefstände gesunken sind. Experten weisen darauf hin, dass die Entwicklungen auf den physischen und finanziellen Märkten Preisschwankungen auslösen.

Rebecca Babin, leitende Energieinvestorin bei der CIBC Private Wealth Group, erklärte: "Die sich ständig ändernden Aussagen in den Schlagzeilen verringern die Risikobereitschaft sowohl auf den Finanz- als auch auf den physischen Märkten."


Nachrichtenquelle: 12punto

Iran USA