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Verkauf von „Kesme“-Gold verboten: Was sollten Anleger tun? Experte gibt Auskunft

Das Ministerium für Schatz und Finanzen hat den Verkauf von „Kesme“-Gold (geschnittenes Gold) verboten. Während sich Anleger fragen, was sie nach dem Verbot tun sollen, wies der Gold- und Geldmarktexperte İslam Memiş darauf hin, dass Besitzer von „Kesme“-Gold beim Kauf- und Verkaufsprozess vorsichtig sein sollten.

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Verkauf von „Kesme“-Gold verboten: Was sollten Anleger tun? Experte gibt Auskunft

Mit dem Verbot des Verkaufs von „Kesme“-Gold durch das Ministerium für Schatz und Finanzen stellt sich für Anleger, die dieses Gold besitzen, die Frage, wie sie nun verfahren sollen. Während untersucht wird, warum ein solches Verbot erlassen wurde, obwohl „Kesme“-Gold in letzter Zeit sehr beliebt war, gab der Gold- und Geldmarktexperte İslam Memiş sowohl den Besitzern von „Kesme“-Gold eine Orientierungshilfe als auch einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Goldpreises.

WARUM WURDE „KESME“-GOLD VERBOTEN?

Mit der im Amtsblatt veröffentlichten Entscheidung ist es Juweliergeschäften und natürlichen Personen, die laut ihrer Steuerkarte nicht offiziell mit der Produktion oder dem Handel von Edelmetallen befasst sind, nicht mehr gestattet, sogenannte „Kesme“-Goldbarren (auch als geschnittenes Gold bekannt) zu verkaufen.

Der Gold- und Geldmarktexperte İslam Memiş erklärte, dass der Grund für das Verbot von „Kesme“-Gold darin liege, die Schattenwirtschaft zu verhindern, und teilte mit: „Da sich die Menschen eher dem Gold als der Fremdwährung zuwandten, wurden Vorschriften für die Produktion oder den Verkauf von ‚Kesme‘-Gold erlassen.“

Memiş wies jedoch darauf hin, dass die tatsächlichen Gründe für das Verbot nicht vollständig geklärt seien. Er betonte zudem, dass auch Fälschungen von „Kesme“-Gold auf dem Markt kursierten, deren Rückverfolgung schwierig sei.

WAS SOLLEN ANLEGER MIT „KESME“-GOLD TUN?

Auf die Frage, was Bürger, die „Kesme“-Gold besitzen, nach dem Verbot tun sollen, antwortete Memiş: „Der Verkauf von ‚Kesme‘-Gold wurde verboten, aber der Ankauf nicht. Das bedeutet, dass Bürger, die ihr ‚Kesme‘-Gold verkaufen möchten, ihre Transaktionen problemlos bei Juwelieren durchführen können.“ Er unterstrich dabei, dass Anleger sich vor opportunistischen Händlern in Acht nehmen sollten.

SEIEN SIE GEDULDIG UND VERFALLEN SIE NICHT IN KURZFRISTIGE PANIK

Memiş äußerte sich auch zur Entwicklung der Goldpreise und riet Anlegern, geduldig zu bleiben und nicht in kurzfristige Panik zu verfallen, da die Preise im Juli wieder steigen würden. Memiş prognostizierte, dass der Preis für ein Gramm Gold bis Ende des Jahres auf eine Spanne zwischen 4.000 und 4.500 Lira steigen werde. Für den Goldpreis pro Unze erwarte er, dass dieser die Marke von 3.050 bis 3.080 Dollar durchbreche und auf 3.200 Dollar steige. Gegen Ende des Jahres 2026 rechne er mit einem weiteren Anstieg der Goldpreise.



Nachrichtenquelle: 12punto

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