Wird Şimşek mit seinen Gesprächen mit US-Investoren Erfolg haben? Garantie: 'Keine zusätzlichen Steuern'
Finanzminister Mehmet Şimşek begleitete die türkische Delegation in die USA anlässlich der 79. UN-Generalversammlung. Şimşek wird versuchen, durch Gespräche mit Investoren neue wirtschaftliche Optionen für die Türkei zu erschließen.
Finanzminister Mehmet Şimşek setzt seine Gespräche mit Investoren in New York fort. Şimşek verfolgt das Ziel, durch diese Treffen wirtschaftliche Ressourcen für die Türkei zu gewinnen. Ersten Informationen zufolge verlaufen die Gespräche positiv.
Wie zu erfahren war, traf sich Şimşek im Rahmen seiner New Yorker Kontakte mit der Geschäftsführung führender US-Investmentbanken wie Goldman Sachs, Citigroup und Morgan Stanley.
Şimşek erläuterte das Wirtschaftsprogramm bei einem von Goldman Sachs ausgerichteten runden Tisch. An dem Treffen nahm eine 15-köpfige Investorengruppe teil, die sich aus Portfoliomanagern der weltweit größten Fonds zusammensetzte.
INVESTOREN ZEIGTEN INTERESSE AM WIRTSCHAFTSPROGRAMM DER TÜRKEI
Şimşek hielt eine detaillierte Präsentation auf der Investitionskonferenz, die vom Außenwirtschaftsrat (DEİK) des türkisch-amerikanischen Wirtschaftsrates (TAİK) und Goldman Sachs organisiert wurde, und beantwortete zudem Fragen unter der Moderation von Jared Cohen, dem Leiter für globale Angelegenheiten bei Goldman Sachs.
Es wurde bekannt, dass die Teilnehmer des gut besuchten Treffens bei Goldman Sachs den Erfolg des Programms lobten.

TREFFEN AUCH MIT META-FÜHRUNGSKRÄFTEN
Mehmet Şimşek führte im Rahmen seiner New Yorker Kontakte auch einige bilaterale Gespräche.
Şimşek hielt produktive Treffen mit Nick Clegg, dem Leiter für globale Angelegenheiten bei META, sowie mit Makhtar Diop, dem Präsidenten der Internationalen Finanz-Corporation (IFC), und der ihn begleitenden Delegation ab.
Darüber hinaus nahm Şimşek an einem Treffen der amerikanisch-türkischen Geschäftswelt teil, das vom US-Ableger des Verbandes der anatolischen Löwen-Unternehmer (ASKON) ausgerichtet wurde.
WURDE INVESTOREN GARANTIERT, DASS DAS WIRTSCHAFTSPROGRAMM BESTEHEN BLEIBT?
Es wurde bekannt, dass Şimşek den Investoren bei diesen Treffen mitteilte, dass Ausgabendisziplin und der Kampf gegen die Schattenwirtschaft die Schwerpunkte der straffen Finanzpolitik bilden werden und keine neuen zusätzlichen Steuern geplant seien.
Unterdessen wird erwartet, dass die Türkei im Zeitraum 2024-2028 Finanzmittel in Höhe von 9 Milliarden US-Dollar von der IFC erhält. Für das Geschäftsjahr 2024 wurden bereits rund 3,6 Milliarden US-Dollar und für das Geschäftsjahr 2025 bisher 600 Millionen US-Dollar an Finanzmitteln durch die IFC für den Privatsektor bereitgestellt.
Nachrichtenquelle: AA
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