Wohnimmobilien verlieren gegenüber der Inflation an Wert... Nur in dieser Provinz in der Türkei gibt es Gewinne
Während die Immobilienpreise in der gesamten Türkei gegenüber der Inflation an Wert verlieren, steht fest, welche Provinz ihren Investoren Rendite bringt.
Die Ergebnisse des Wohnimmobilienpreisindex der Zentralbank der Republik Türkei (TCMB) für April haben die Performance von Immobilieninvestitionen gegenüber der Inflation offengelegt. Obwohl die Immobilienpreise landesweit nominal gestiegen sind, kam es unter Berücksichtigung der Inflation in vielen Städten zu einem realen Wertverlust. Ankara konnte sich jedoch von dieser Entwicklung abheben und seinen Investoren eine reale Rendite bieten.
Im April stieg der Wohnimmobilienpreisindex im Vergleich zum Vormonat um 1,5 Prozent. Nach Bereinigung um den Inflationseffekt verwandelte sich dieser Anstieg jedoch in einen Rückgang von 1,5 Prozent. Auf Jahresbasis sank der reale Wert der Immobilien trotz eines nominalen Anstiegs von 32,9 Prozent um 3,6 Prozent.
ANKARA BRINGT GEWINNE
Bei der Untersuchung der Provinzen in der gesamten Türkei zeigte sich, dass nur Ankara seinen Immobilieninvestoren einen Schutz vor der Inflation bot. Während die jährliche reale Rendite in der Hauptstadt mit 2,9 Prozent berechnet wurde, verzeichneten Istanbul einen realen Wertverlust von 2,5 Prozent und Izmir von 5,1 Prozent.
Zu den Städten mit dem höchsten realen Wertverlust zählten Hatay, Osmaniye und Kahramanmaraş. In diesen Städten wurde die jährliche reale Verlustrate auf 9,3 Prozent beziffert. Es folgten Ordu, Giresun, Trabzon, Rize, Artvin, Gümüşhane (-8,2 Prozent), Edirne, Tekirdağ, Kırklareli (-7,9 Prozent), Konya, Karaman (-7,5 Prozent) sowie Antalya, Isparta, Burdur (-6,9 Prozent).
OST- UND SÜDOSTPROVINZEN MIT GERINGEREM RÜCKGANG
In den Regionen Ost- und Südostanatolien wurde beobachtet, dass die Preise real weniger stark zurückgingen. Während der jährliche nominale Preisanstieg in Ostanatolien 37,5 Prozent erreichte, blieb der reale Verlust auf lediglich 0,3 Prozent begrenzt. In Südostanatolien lag der reale Rückgang trotz eines nominalen Anstiegs von 35 Prozent bei 2 Prozent.
Den Analysen von Istanbul Gayrimenkul Değerleme zufolge zeigten die Immobilienpreise auch auf Dollarbasis einen deutlichen Anstieg. Seit September 2018 sind die Preise in Dollar nominal um 163,8 Prozent gestiegen; nach Bereinigung um die US-Inflation belief sich dieser Anstieg auf 107,6 Prozent. Dies verdeutlicht, dass Immobilien für langfristige Investoren auch auf Devisenbasis weiterhin ein starkes Anlageinstrument bleiben.
Nachrichtenquelle: 12punto
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