Zeki Doruk soll dem Unternehmen geschadet haben: Zwangsverwaltung für Firma angeordnet
Der Streit zwischen den Gesellschaftern des Süßwarenherstellers Tatbak über einen Austritt aus dem Unternehmen hat die Justiz erreicht. Nachdem festgestellt wurde, dass der Gesellschafter Zeki Doruk unrechtmäßig persönliches Vermögen angehäuft und dem Unternehmen Schaden zugefügt hat, beantragte der Mitgesellschafter İsa Albayrak die Einsetzung eines Zwangsverwalters. Das Gericht gab dem Antrag statt.
In der Tatbak-Unternehmensgruppe, die zu den führenden Lebensmittelproduzenten der Türkei zählt, kam es aufgrund von Differenzen zwischen dem Hauptgesellschafter Zeki Doruk und dem Mitgesellschafter İsa Albayrak zu einem Rechtsstreit. İsa Albayrak reichte beim Zivilgericht in Istanbul-Anadolu Klage ein, um aus den Unternehmen auszuscheiden und seinen Anteil am Gesellschaftskapital auszahlen zu lassen.
Wie die Zeitung Cumhuriyet berichtet, wurde in einem dem Gericht vorliegenden Bericht eines vereidigten Wirtschaftsprüfers festgestellt, dass der Vorstandsvorsitzende Zeki Doruk unrechtmäßig persönliches Vermögen erworben und dem Unternehmen Schaden zugefügt habe.
İsa Albayrak beantragte daraufhin über seinen Anwalt Efe Murat Bulut die Einsetzung eines Zwangsverwalters für die Unternehmen.
"DEM UNTERNEHMEN GESCHADET"
Das Gericht kam in seiner Bewertung zu dem Schluss, dass Zeki Doruk dem Unternehmen Schaden zugefügt habe, und ordnete die Einsetzung eines Zwangsverwalters an. Es wurde festgestellt, dass Tatbak seine Produkte auch in den Hakmar-Märkten vertreibt und die Tatbak-Unternehmen zur selben Unternehmensgruppe wie die Discount-Kette Hakmar gehören.
Laut einer im Handelsregisterblatt veröffentlichten Bekanntmachung unterliegen nun sämtliche Entscheidungen und Verfügungen des Vorstandsvorsitzenden von Tatbak Gıda und Tatbak Mağazacılık, Zeki Doruk, der Zustimmung des Zwangsverwalters. Dies betrifft unter anderem die Verfügung über das Firmenvermögen, Abhebungen von Firmenkonten, die Ausstellung von Devisenpapieren sowie sämtliche Ausgaben im Namen des Unternehmens.
Nachrichtenquelle: 12punto
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