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In der Frühphase des Mondes gab es mehr Wasser als erwartet

Eine von Wissenschaftlern aus den USA, Großbritannien, Kanada und Schweden durchgeführte Studie hat ergeben, dass die frühen Formen der Mondkruste mehr Wasser enthielten als bisher angenommen.

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In der Frühphase des Mondes gab es mehr Wasser als erwartet

Laut einem Bericht auf der Website der Western University entdeckten Forscher im Zuge der Studie, die die gängigen Annahmen über das Vorhandensein von Wasser in der Mondkruste verändert, dass die Kruste vor 4 Milliarden Jahren wasserreicher war.

Die Kosmochemikerin Tara Hayden, die mit dem Planeten-Geologen Gordon Osinski vom Fachbereich Geowissenschaften der Western University zusammenarbeitete, wies erstmals das Vorhandensein von Apatit, dem bekanntesten Phosphatmineral, in den frühen Formen der Mondkruste nach.

DAS VERSTÄNDNIS DES ÄLTESTEN WASSERS IN DER MONDKRUSTE IST WICHTIG, UM DAS SONNENSYSTEM ZU VERSTEHEN

Der Fund von Apatit in der ursprünglichen Kruste des Mondes zeigt, dass die Kruste bei der Entstehung des Mondes deutlich mehr Wasser enthielt, als Wissenschaftler bisher annahmen, und wirft zudem ein neues Licht auf die Entstehungsjahre des Mondes.

Die Kosmochemikerin Hayden bezeichnete die Entdeckung von Apatit in der frühen Mondkruste als unglaublich aufregend und sagte: "Dies ermöglicht es uns, Teile einer bisher unbekannten Phase der Mondgeschichte zusammenzusetzen, und zeigt, dass die Frühphase des Mondes wasserreicher war, als wir erwartet hatten."

Hayden erklärte, dass die frühen Krustenformen neue Kapitel bei der Entstehung des Mondes aufschlagen und das Wissen über den Erdtrabanten über die Daten hinaus erweitern, die während der Apollo-Missionen gesammelt wurden. Es wird erwartet, dass die bevorstehenden Artemis-Missionen weitere Proben liefern werden.

Professor Mahesh Anand von der Open University in Großbritannien sagte: "Das Verständnis der Geschichte des Wassers in der ältesten Mondkruste ist entscheidend, um unsere Vorstellungen über den Ursprung des Wassers im Sonnensystem zu verbessern."

Die Studie wurde in der Fachzeitschrift "Nature Astronomy" veröffentlicht.


Nachrichtenquelle: AA

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