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Künstliche Intelligenz und Deepfakes: Die Unterscheidung zwischen echt und falsch wird immer schwieriger

Künstliche Intelligenz kann mittlerweile nicht mehr nur das Bild und die Stimme einer Person imitieren, sondern auch deren Herzschlag und Veränderungen des Hauttons. Dieser Fortschritt macht es immer schwieriger, Deepfake-Videos als solche zu erkennen.

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Künstliche Intelligenz und Deepfakes: Die Unterscheidung zwischen echt und falsch wird immer schwieriger

In den letzten Jahren haben sich KI-gestützte Deepfake-Videos von Inhalten, die lediglich der Unterhaltung dienten, zu einer ernsthaften Sicherheitsbedrohung entwickelt. Diese technologischen Fortschritte führen dazu, dass die Risiken, die von Deepfake-Inhalten ausgehen können, immer häufiger thematisiert werden.

Die Deepfake-Technologie geht mittlerweile weit über die in sozialen Medien genutzten Unterhaltungsfilter hinaus. Dank Deep-Learning-Algorithmen können Mimik, Gesichtsausdrücke und Stimmlagen echter Personen nahezu perfekt kopiert werden. Dies macht die Technologie zu einem äußerst riskanten Werkzeug für böswillige Akteure.

WIE WERDEN ANWENDUNGEN ZUR GEFAHR?

Nutzer betrachten Social-Media-Anwendungen, die Gesichter altern lassen, in Tiere verwandeln oder mit verschiedenen digitalen Effekten verändern, meist als unterhaltsames Werkzeug. Doch die KI-Systeme, die im Hintergrund dieser Anwendungen arbeiten, lernen durch die Analyse von Gesichtszügen, Mimik und Sprechweise, ein individuelles digitales Modell der Person zu erstellen.

Diese persönlichen Daten können mit fortschrittlicher Software kombiniert und in äußerst realistische Deepfake-Videos umgewandelt werden. Die so entstehenden Inhalte haben das Potenzial, in Zukunft für viele böswillige Zwecke eingesetzt zu werden – von Erpressung über Betrug bis hin zu politischer Manipulation.

'IMITIERT AUF REALISTISCHE WEISE'

Eine der Verteidigungsmethoden gegen Deepfake-Technologie basierte darauf, dass in gefälschten Videos der Herzschlag fehlte. Doch dieser Ansatz verliert heutzutage zunehmend an Gültigkeit.

Prof. Dr. Peter Eisert von der Humboldt-Universität zu Berlin erklärte kürzlich: 'Die neue Generation von Deepfake-Videos imitiert den Herzschlagrhythmus und die natürlichen Veränderungen der Gesichtsfarbe auf sehr realistische Weise. Dies macht die Erkennung von gefälschten Inhalten noch schwieriger.'



Nachrichtenquelle: 12punto

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