Preiserhöhungen bei digitalen Plattformen stehen bevor! Neue Gebühren von Google
Google führt neue Gebühren ein, um die Anforderungen des Digital Markets Act (DMA) der Europäischen Union zu erfüllen. Sollten Entwickler keine App-Store-ähnlichen Maßnahmen ergreifen, könnten diese Gebühren zu Preiserhöhungen bei den Abonnementkosten führen.
Google arbeitet an der Einhaltung des Digital Markets Act (DMA) der Europäischen Union und führt in diesem Zuge neue Gebühren für Entwickler ein. Sollten Entwickler keine App-Store-ähnlichen Maßnahmen ergreifen, könnten diese Gebühren zu Preiserhöhungen bei den Abonnementkosten führen.
Die DMA-Verordnung der Europäischen Union verpflichtet Technologiegiganten dazu, Zahlungsmethoden von Drittanbietern zuzulassen. Google erklärt zwar, dass sie diese Verordnung einhalten werden, stößt jedoch bei der Umsetzung auf einige Herausforderungen. Google bereitet sich darauf vor, neue Gebühren für Entwickler einzuführen.
Google gab heute zwei neue Gebühren bekannt, die im Rahmen des Programms für externe Angebote gelten werden. Dank dieses Programms können Play Store-Entwickler Nutzer im Europäischen Wirtschaftsraum auf Zahlungssysteme von Drittanbietern verweisen und für diese Zahlungsmethoden werben. Dies ist jedoch mit Kosten für die Entwickler verbunden.
Zur Erinnerung für diejenigen, die nicht mit dem Thema vertraut sind: Apple erhebt von allen App-Entwicklern im App Store eine bestimmte Provision auf Abonnementgebühren. Aus diesem Grund sehen Sie unterschiedliche Preise, wenn Sie versuchen, einen Dienst über eine iPhone-App zu abonnieren, im Vergleich zu einem Abonnement über eine Webseite. Es scheint, als würde Google in dieser Phase einen ähnlichen Weg wie Apple einschlagen.
Google wird im Rahmen des Programms für externe Angebote zwei verschiedene Gebührenarten erheben. Die erste Gebühr, die als Akquisitionsgebühr bezeichnet wird, beträgt 10 % bei In-App-Käufen und 5 % bei Abonnements für die ersten zwei Jahre. Die laufende Servicegebühr wird bei 17 % für In-App-Käufe und 7 % für Abonnements liegen.
Es wird eine Option für den Einstieg in das neue Zahlungssystem geben, jedoch keine Option für den Ausstieg. Die Gebühren betreffen nicht nur Spiele, sondern auch Dienstleistungen, und jeder Entwickler muss nicht zwingend für jede Anwendung dieselben Zahlungsmethoden wählen. Entwickler werden sich als Unternehmen für dieses Programm registrieren. Dies lässt vermuten, dass es zu Preisunterschieden auf verschiedenen Plattformen kommen könnte.
Nachrichtenquelle: 12punto
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