Sieht aus wie Künstliche Intelligenz, entpuppt sich als Schadsoftware
Der Hype um generative KI-Tools verändert nicht nur ganze Branchen, sondern bietet auch einen fruchtbaren Boden für Cyberkriminelle, die sich die Anziehungskraft neuester technologischer Entwicklungen zunutze machen. Das Cybersicherheitsunternehmen ESET warnt Nutzer vor Schadsoftware, die beliebte Tools zur Inhaltserstellung wie CapCut imitiert. Es wird dringend empfohlen, solche Anwendungen ausschließlich über offizielle Websites oder vertrauenswürdige Quellen herunterzuladen.
Die KI-gestützte Videobearbeitungsplattform CapCut ist zur ersten Wahl für Millionen von Content-Erstellern weltweit geworden. Mit einem breiten Einsatzspektrum von Mobilgeräten bis hin zu Desktop-Computern wird CapCut aufgrund seiner Funktionen von Nutzern bevorzugt. Diese Popularität hat jedoch auch das Interesse von Cyberkriminellen geweckt. Experten weisen darauf hin, dass sich Schadsoftware, die die CapCut-Anwendung imitiert, im Internet rasch verbreitet und darauf abzielt, die Kontrolle über die Geräte der Nutzer zu erlangen.
Cyberkriminelle versuchen, Nutzer mit dem Versprechen von KI-gestützten Tools zur Inhaltserstellung in die Falle zu locken. Durch das Herunterladen gefälschter Anwendungen riskieren Nutzer nicht nur ihre Daten, sondern laufen auch Gefahr, die Kontrolle über ihre Geräte an Betrüger zu verlieren.

Experten betonen, dass bei Betrugsversuchen, die über Social-Media-Nachrichten, E-Mails und verdächtige Werbeanzeigen verbreitet werden, Vorsicht geboten ist, und gaben folgende Empfehlungen:
Stellen Sie beim Herunterladen neuer Software sicher, dass Sie diese aus einer legitimen Quelle beziehen, in der Regel von der offiziellen Website des Herausgebers.

Vermeiden Sie es, auf unerwünschte Links in E-Mails oder Social-Media-Nachrichten zu klicken, die angeblich zu solchen Websites führen; die Nachrichten könnten gefälscht sein.
Seien Sie vorsichtig bei Werbung für Anwendungen; es ist besser, die Website direkt aufzurufen, indem Sie die Adresse in Ihren Browser eingeben oder sie über Ihre bevorzugte Suchmaschine suchen.
Überprüfen Sie die URL der Website – Softwarehersteller verwenden normalerweise keine seltsamen Erweiterungen oder hinterlistige "alternative" Versionen in ihren URLs.
Stellen Sie sicher, dass Ihr Betriebssystem, Ihr Browser und andere Software auf dem neuesten Stand sind, um sich vor bekannten Sicherheitslücken zu schützen.
Verwenden Sie eine mehrschichtige Sicherheitssoftware.
Halten Sie sich an grundlegende Cybersicherheitspraktiken, wie die Verwendung starker, eindeutiger Passwörter und die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung für alle Online-Dienste.
Nachrichtenquelle: 12punto
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