Warnung vor KI-gestützten gefälschten Anlageempfehlungen
Das Handelsministerium hat die Bürger dazu aufgerufen, bei Anlageempfehlungen, die auf digitalen Plattformen durch KI-generierte gefälschte Videos unter Nachahmung vertrauenswürdiger Personen verbreitet werden, vorsichtig zu sein.
In einer schriftlichen Erklärung des Handelsministeriums wurde darauf hingewiesen, dass in letzter Zeit vermehrt unrealistische Anlagevorschläge durch KI-generierte Videos in sozialen Medien verbreitet werden, und die Bürger wurden dazu aufgerufen, gegenüber solchen Inhalten wachsam zu sein.
Das Ministerium betonte, dass insbesondere Betrugsmaschen mit dem Versprechen hoher Renditen zugenommen haben. In der Erklärung hieß es: „In KI-generierten gefälschten Videos und Nachrichten werden die Namen von Personen verwendet, die in der Gesellschaft Vertrauen genießen, um den Anschein zu erwecken, es handele sich um seriöse Anlageempfehlungen, wodurch Betrugshandlungen begangen werden.“
Es wurde berichtet, dass in letzter Zeit zahlreiche Personen, die auf solche Inhalte hereingefallen sind, Beschwerde beim Ministerium eingereicht haben. Bei der Prüfung der Beschwerden wurde festgestellt, dass in diesen Beiträgen unter dem Deckmantel von Investitionen in „Forex“, „Börsengänge“ und „Krypto-Assets“ hohe Gewinnchancen versprochen und die Namen sowie Logos staatlicher Institutionen und internationaler Investmentgesellschaften unbefugt verwendet wurden.
Es wurde erklärt, dass in den gefälschten Anzeigen und Werbungen Fotos und Videos bekannter Persönlichkeiten mittels KI-Technologie manipuliert und verwendet werden, wobei auch ausländische Telefonnummern, Websites und mobile Anwendungen in diese betrügerischen Methoden einbezogen werden. Während die in der Werbung bereitgestellten Informationen meist über soziale Messaging-Plattformen vertieft werden, fordern Personen, die sich als Anlageberater ausgeben, dazu auf, Geld auf bestimmte Konten zu überweisen. Zunächst werde durch kleine Gewinne Vertrauen aufgebaut, doch anschließend würden die Opfer dazu gedrängt, höhere Beträge zu investieren oder sogar Kredite aufzunehmen.
In der Erklärung wurde weiter ausgeführt: „In diesen Anträgen wurde angegeben, dass der Eindruck erweckt wird, es würden Investitionen in Forex, Börsengänge und Krypto-Assets getätigt, wobei Namen und Logos öffentlicher Einrichtungen und internationaler Investmentgesellschaften verwendet werden. Zudem werden ausländische Telefonnummern, Websites und mobile Anwendungen genutzt sowie Namen, Fotos und Videos von in der Öffentlichkeit bekannten Personen in KI-generierten Anzeigen und Werbungen verwendet. Es wurde berichtet, dass detaillierte Informationen in sozialen Messaging-Plattformen gegeben werden, wo sich Personen als Anlageberater ausgeben und dazu drängen, Geld auf die mitgeteilten Kontonummern zu überweisen. Obwohl anfangs kleine Gewinne ausgezahlt werden, wird von den Personen später die Einzahlung höherer Beträge verlangt, wobei sie sogar dazu ermutigt werden, Kredite aufzunehmen.“
Das Ministerium warnte die Bürger vor Cyber-Bedrohungen und Betrugsmethoden und unterstrich, dass bei verdächtigen Anrufen und Inhalten in sozialen Medien Vorsicht geboten sei. Insbesondere wurde darauf hingewiesen, dass Aufforderungen zu Bankgeschäften oder Geldüberweisungen nicht beachtet werden sollten.
Es wurde betont, dass es im Falle einer Schädigung von großer Bedeutung sei, die IBAN-Nummer des Kontos, auf das die Überweisung verlangt wurde, die anrufende Telefonnummer oder die Website den zuständigen Behörden zu melden. Das Handelsministerium teilte mit, dass es den rechtlichen Kampf gegen solche irreführenden Werbungen und unlauteren Geschäftspraktiken fortsetzen werde.
Nachrichtenquelle: 12punto
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