Akte des inhaftierten Beyoğlu-Bürgermeisters İnan Güney mit dem İBB-Verfahren zusammengelegt
Die Anklageschrift gegen den vom Dienst suspendierten und inhaftierten Beyoğlu-Bürgermeister İnan Güney, in der ihm „Betrug“ und „Unterstützung einer kriminellen Vereinigung“ vorgeworfen werden und eine Freiheitsstrafe von bis zu 35 Jahren gefordert wird, wurde mit dem Verfahren gegen die Stadtverwaltung Istanbul (İBB) zusammengelegt.
Die von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft erstellte Anklageschrift gegen den Beyoğlu-Bürgermeister İnan Güney und sechs weitere Personen wegen „Betrugs“ und „Unterstützung einer kriminellen Vereinigung“ wurde mit dem İBB-Verfahren zusammengelegt.
Aus der Anklageschrift
In der von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft verfassten Anklageschrift wurden Deniz Göleli, İnan Güney, İsmail Akkaya, Mehmet Akif Bulut, Sabriye Akkaya, Seyhan Özcan sowie Veysel Eren Güven als „Beschuldigte“ geführt.
In der Anklageschrift wurde dargelegt, dass İnan Güney zwar nicht offiziell, aber faktisch Teilhaber eines Unternehmens sei, dessen Geschäftsführer Serkan Ö. und Rauf Cem I. sind. Er habe diesem Unternehmen unrechtmäßige Ausschreibungen und Direktaufträge verschafft. Diese Geschäfte habe er während seiner Zeit bei der BELTAŞ-Generaldirektion und als Bürgermeister von Beyoğlu auf Anweisung von Ekrem İmamoğlu über das Mitglied der kriminellen Vereinigung, Kağan S., abgewickelt. Zudem wurde angeführt, dass İnan Güney und Serkan Ö., der Geschäftsführer des Unternehmens, an dessen inoffizieller Teilhaberschaft Güney beteiligt sei, enge Studienfreunde seien.
In der Anklageschrift, in der es heißt, dass vielen Unternehmen und Personen, die im Bereich der Außenwerbung tätig sind, bekannt sei, dass der Beschuldigte İnan Güney inoffizieller Teilhaber des besagten Unternehmens sei, wurde festgehalten, dass Güney die erzielten unrechtmäßigen Gewinne für Ekrem İmamoğlu, der als Anführer der kriminellen Vereinigung bezeichnet wird, sowie für seine eigenen illegalen politischen Ambitionen verwendet habe.
In der erstellten Anklageschrift wurde für Deniz Göleli, İnan Güney, İsmail Akkaya, Mehmet Akif Bulut, Sabriye Akkaya, Seyhan Özcan und Veysel Eren Güven wegen „Betrugs zum Nachteil öffentlicher Institutionen und Organisationen“ sowie „Unterstützung einer kriminellen Vereinigung, ohne deren Mitglied zu sein“ jeweils eine Gesamtfreiheitsstrafe von 14 bis 35 Jahren gefordert.
Es war beantragt worden, die Anklageschrift mit dem Verfahren gegen Ekrem İmamoğlu zusammenzulegen, der von seinem Amt als Bürgermeister der Stadt Istanbul suspendiert und inhaftiert wurde.
Nachrichtenquelle: 12punto
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