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Auf dem Zebrastreifen erst Kind angefahren, dann im Krankenhaus ausgesetzt und geflohen

In Çorlu, Tekirdağ, fuhr ein Autofahrer den 9-jährigen Oğulcan, den Sohn von Ayhan Kalpak, auf einem Zebrastreifen an, brachte das verletzte Kind ins Krankenhaus und ergriff anschließend die Flucht.

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Auf dem Zebrastreifen erst Kind angefahren, dann im Krankenhaus ausgesetzt und geflohen

In Çorlu, Tekirdağ, wollte der 9-jährige Oğulcan am 18. Juli gegen 23.30 Uhr, als er mit seinem Vater Ayhan Kalpak, der in einer Fabrik arbeitet, unterwegs war, auf dem Rückweg nach Hause rennend einen Zebrastreifen überqueren.

In diesem Moment wurde Kalpak jedoch von einem Auto erfasst. Ayhan Kalpak und der Fahrer des Unfallwagens eilten zu Oğulcan. Ayhan Kalpak nahm seinen Sohn auf den Arm und trug ihn in das Auto des Unfallverursachers. Der Fahrer brachte Vater und Sohn in ein Privatkrankenhaus, setzte sie dort ab und floh. Oğulcan Kalpak erlitt einen Beinbruch sowie Verletzungen im Gesicht und am Körper.

„ES HÄTTE AUCH TÖDLICH ENDEN KÖNNEN“

Ayhan Kalpak erklärte, dass sie sich das Kennzeichen des Autos nicht merken konnten und auch die Identität des Fahrers nicht in Erfahrung bringen konnten. Kalpak berichtete, dass der Fahrer sie mit seinem Auto ins Krankenhaus gebracht habe und dann geflohen sei: „Der Mann hat meinen Sohn angefahren, ohne auch nur zu bremsen. Nach dem Zusammenstoß stieg er aus dem Auto, hielt an, nahm meinen Sohn und mich mit ins Auto und brachte uns ins Krankenhaus. Nachdem er uns dort abgesetzt hatte, ist er geflohen. Mein Sohn hat sich das Bein gebrochen und wurde operiert. Der Fahrer hat sich in keiner Weise bei uns gemeldet. Es hätte noch schlimmer kommen können, es hätte auch ein tödlicher Unfall sein können. Wir sind seit Tagen am Ende. Wir wissen nicht, wer uns angefahren hat, vielleicht hatte er keinen Führerschein. Wir haben Anzeige erstattet. Wäre er auf dem Zebrastreifen langsam gefahren, wäre dieser Unfall niemals passiert.“


Nachrichtenquelle: 12punto

Ayhan Kalpak Tekirdağ