Azmi Karamahmutoğlu äußert sich zum Fall Sinan Ateş: 'Deren Hände sind mit dem Blut von Ülkücü-Anhängern befleckt...'
Der Sprecher der Zafer-Partei, Azmi Karamahmutoğlu, hat sich zum Fall Sinan Ateş geäußert. Über die verfasste Anklageschrift sagte Karamahmutoğlu: „Sie wird dazu dienen, diejenigen, deren Hände mit dem Blut von Ülkücü-Anhängern befleckt sind, als ‚politische Geiseln‘ zu halten.“
Der Sprecher der Zafer-Partei, Karamahmutoğlu, äußerte sich zu den Ermittlungen, die nach dem Attentat auf den ehemaligen Vorsitzenden der Ülkü Ocakları, Sinan Ateş, eingeleitet wurden.
Die Generalstaatsanwaltschaft Ankara hatte die Ermittlungen zu dem Mord nach zwei Jahren und vier Monaten am 29. April abgeschlossen.
In der Anklageschrift, die 22 Namen umfasst, fällt auf, dass das Motiv für den Mord an Sinan Ateş sowie die im Sachverständigengutachten enthaltenen Telefonprotokolle so gut wie gar nicht thematisiert werden.
ZAFER-PARTEI GIBT ERKLÄRUNG AB
Der Sprecher der Zafer-Partei, Azmi Karamahmutoğlu, äußerte sich wie folgt zu der verfassten Anklageschrift:
„In der Prozessakte, in der 22 Verdächtige vor Gericht gestellt werden, können wir die Schützen sehen, wir können diejenigen sehen, die bei diesem politischen Mord Beihilfe geleistet haben, aber wir können die Drahtzieher, die diesen Mordbefehl erteilt haben, die Personen oder die Person, die dazu angestiftet hat, nicht sehen, obwohl es sich um den Mord an einem Ülkücü handelt, der den Vorsitz der Ülkü Ocakları innehatte.
Das heißt, wir können in der Akte nicht sehen, wer außer den Tätern und Schützen die Entscheidungsträger dieses politischen Mordes sind. Wir können sehen, dass dies vertuscht und sogar versucht wird, aus der Akte herauszuhalten.
Der Zweck hierbei ist natürlich sehr offensichtlich: ‚Wie lange noch wird der Mord an Sinan Ateş als politisches Erpressungs- und Drohmittel verwendet werden?‘ Die Öffentlichkeit wartet gespannt auf die Antwort auf diese Frage.
Es ist offensichtlich, dass die Akte zum Mord an Sinan Ateş weiterhin wie ein Damoklesschwert über den Köpfen der Mörder eines Ülkücü hängen wird und dazu dienen soll, diejenigen, deren Hände mit dem Blut von Ülkücü-Anhängern befleckt sind, als ‚politische Geiseln‘ zu halten.
Einige politische Kader, an deren Händen das Blut von Ülkücü-Anhängern klebt, werden von den Machthabern regelrecht als Geiseln genommen.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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