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Behauptung, das Militär sei bei der Erdbebenhilfe zu spät gekommen, hatte für Diskussionen gesorgt: Stellungnahme des Verteidigungsministeriums zu den Erdbeben vom 6. Februar

Das türkische Verteidigungsministerium erklärte in einem Beitrag zum zweiten Jahrestag der Erdbeben vom 6. Februar: "Unsere Soldaten haben Tag und Nacht unermüdlich viele Aufgaben erfüllt, wie Such- und Rettungsarbeiten, die Verteilung von Hilfsgütern, die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und die Unterstützung bei medizinischen Diensten." Warum sich die türkischen Streitkräfte (TSK) nicht sofort nach dem Beben an den Such- und Rettungsarbeiten sowie den Hilfseinsätzen beteiligt hatten, war lange Zeit Gegenstand heftiger Debatten.

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Behauptung, das Militär sei bei der Erdbebenhilfe zu spät gekommen, hatte für Diskussionen gesorgt: Stellungnahme des Verteidigungsministeriums zu den Erdbeben vom 6. Februar

Das türkische Verteidigungsministerium (MSB) hat eine Stellungnahme zu den Erdbeben vom 6. Februar mit Zentrum in Kahramanmaraş veröffentlicht.

In dem über den Social-Media-Account des Ministeriums verbreiteten Beitrag heißt es:

"Unsere türkischen Streitkräfte sind unseren Bürgern in jenen schwierigen Tagen mit all ihren Mitteln zu Hilfe geeilt. Unsere Soldaten haben Tag und Nacht unermüdlich viele Aufgaben erfüllt, wie Such- und Rettungsarbeiten, die Verteilung von Hilfsgütern, die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und die Unterstützung bei medizinischen Diensten. Heute hält unser Staat sein Versprechen und hat hunderttausende Wohnungen in der Erdbebenregion errichtet. Am zweiten Jahrestag jener schweren Tage gedenken wir unserer verstorbenen Bürger mit Respekt und grüßen unsere Bürger, die stets an der Seite unseres Staates stehen, von ganzem Herzen."

Der Beitrag enthielt auch ein Video über die Arbeiten, die nach den Erdbeben vom 6. Februar 2023 durchgeführt wurden.

 

 

Warum sich die TSK nicht sofort nach dem Beben an den Such- und Rettungsarbeiten sowie den Hilfseinsätzen beteiligt hatten, war lange Zeit Gegenstand heftiger Debatten.

Der damalige Verteidigungsminister Hulusi Akar hatte auf die Kritik, das Militär sei bei der Erdbebenhilfe zu spät gekommen, mit den Worten geantwortet: "Diese einseitigen Behauptungen, die nicht den Tatsachen entsprechen, lassen sich nicht mit guten Absichten erklären. Das Verteidigungsministerium und die Einheiten der türkischen Streitkräfte waren mit ihren Soldaten, Zivilisten, Arbeitern und technischem Personal vom ersten Moment an mobilisiert und sind ihrem Volk zu Hilfe geeilt."

 


Nachrichtenquelle: AA

Erdbeben vom 6. Februar Verteidigungsministerium Hulusi Akar