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CHP-Abgeordneter Deniz Yavuzyılmaz: „Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation hat unsere Vorwürfe bestätigt“ – Lücken in der Erklärung geschlossen

Der stellvertretende CHP-Vorsitzende und Abgeordnete für Zonguldak, Deniz Yavuzyılmaz, hatte zuvor behauptet, dass die Türkei vom Internationalen Schiedsgericht zu einer Entschädigungszahlung verurteilt wurde, weil sie ohne Genehmigung der irakischen Zentralregierung Öl über Ceyhan verladen habe. Nach dieser Veröffentlichung folgte eine Stellungnahme des Zentrums zur Bekämpfung von Desinformation (DMM). In einem neuen Beitrag erklärte Yavuzyılmaz nun, seine Vorwürfe seien bestätigt worden, und ergänzte die aus seiner Sicht lückenhafte Stellungnahme des DMM.

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CHP-Abgeordneter Deniz Yavuzyılmaz: „Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation hat unsere Vorwürfe bestätigt“ – Lücken in der Erklärung geschlossen

Yavuzyılmaz, der auf seinem Social-Media-Konto Dokumente zur Entscheidung des Schiedsgerichts geteilt hatte, hatte zuvor erklärt: „Ich teile Dokumente, die dazu führen werden, dass Präsident Erdoğan vor dem Verfassungsgericht (Yüce Divan) angeklagt wird!“

Nachdem dieser Beitrag von Yavuzyılmaz für großes Aufsehen gesorgt hatte, reagierte das Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation (DMM) der Präsidentschaft für Kommunikation auf die Vorwürfe. Dabei wurde behauptet, dass die Aussagen, wonach „ein 50-jähriger Vertrag mit einer einzigen Unterschrift des Präsidenten gekündigt wurde“ und „keine Erklärung gegenüber dem Parlament abgegeben wurde“, nicht der Wahrheit entsprächen. In der Erklärung hieß es zudem: „Es liegt noch kein rechtskräftiges Entschädigungsurteil vor.“ 

NEUER BEITRAG VON DENIZ YAVUZYILMAZ

Nach dieser Stellungnahme des DMM veröffentlichte der CHP-Abgeordnete Yavuzyılmaz einen neuen Beitrag, in dem er argumentierte, dass das Dementi des Zentrums in Wirklichkeit eine Bestätigung seiner Dokumente darstelle.

Yavuzyılmaz veröffentlichte einen neuen Text, in dem er die Lücken in der Erklärung des Zentrums zur Bekämpfung von Desinformation schloss.

Yavuzyılmaz äußerte sich wie folgt:

„Wenn es jemand kann, dann die AK-Partei!

Das Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation hat mit seiner heutigen Erklärung unsere belegten Vorwürfe bestätigt.

Bezüglich der Unregelmäßigkeiten bei der Rohöl-Pipeline zwischen der Türkei und dem Irak:

Es wurde eingeräumt, dass das Internationale Schiedsgericht die Türkei dazu verurteilt hat, eine Entschädigung in Höhe von 1 Milliarde 471 Millionen Dollar an den Irak zu zahlen.

Zudem enthält die Erklärung, die in großer Panik und sehr ausführlich verfasst wurde, Lücken:

1) Dass ein einzelner Mann über Nacht mit einer einzigen Unterschrift den Ausstieg aus einem 50-jährigen internationalen Abkommen im Amtsblatt veröffentlicht, ist keine öffentliche Erklärung. Es ist ein bloßer Verfahrensakt. 

Wenn der Bevölkerung erklärt wird, warum aus dem Abkommen ausgestiegen wurde, nennt man das eine öffentliche Erklärung. 

2) Ich habe gesagt: „Diese Strafe sollen der Präsident und die unfähigen Manager der AK-Partei, die diese Strafe verursacht haben, aus ihrem eigenen Vermögen bezahlen.“ 

Das ist korrekt. Was hätte ich denn sagen sollen? Soll etwa der arme Bürger dafür aufkommen?

3) Ich habe gesagt, dass wir nicht auf ein geheimes Dokument, sondern auf eine „versteckte Akte“ zugegriffen haben. 

Wenn Sie nichts zu verbergen haben, dann veröffentlichen Sie doch das 277-seitige endgültige Urteil des Internationalen Schiedsgerichts auf der Website des Energieministeriums, damit es jeder sehen kann.

4) Wer die Saat der Zwietracht zwischen der Türkei und dem Irak gesät hat, habe ich bereits mit Dokumenten belegt.

5) Die AK-Partei versucht seit über zwei Jahren, diese Angelegenheit zu vertuschen. 

Doch derjenige, der das Thema auf die Tagesordnung gesetzt hat, war der parteiische Präsident selbst, als er am 21. Juli 2025 die Kündigung des Abkommens zwischen den beiden Ländern verkündete.

6) Lassen Sie mich auch im Detail darlegen, wer laut Schiedsspruch wie sehr im Recht oder im Unrecht war:

Die Entschädigungssumme, zu der das Gericht den Irak im Recht sah und die die Türkei zahlen muss: 1.997.976.023 Dollar

Die Entschädigungssumme, zu der das Gericht die Türkei im Recht sah und die der Irak zahlen muss: 526.585.537 Dollar

Ergebnis: Die Netto-Entschädigungssumme, zu deren Zahlung die Türkei an den Irak verurteilt wurde: 1.471.390.486 Dollar

Nach aktuellem Wechselkurs: 60 Milliarden Türkische Lira!“


Nachrichtenquelle: 12punto

AK-Partei Strafrecht CHP Kommunikationsdirektorat der Präsidentschaft Deniz Yavuzyılmaz Desinformation Dezenformasyonla Mücadele Merkezi Öl Amtsblatt