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CHP-Abgeordneter Sarıbal zur Debatte um „herrenlose Tiere“: „Dieses Problem löst man nicht durch Töten, sondern durch Lebenlassen“

Der CHP-Abgeordnete für Bursa, Orhan Sarıbal, erklärte zur geplanten Regelung für herrenlose Tiere: „Dieses Problem löst man nicht durch Töten, sondern durch Lebenlassen. Öffentliche Einrichtungen, Freiwillige und zivilgesellschaftliche Organisationen müssen zusammenarbeiten und die Tierrechte respektieren.“

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CHP-Abgeordneter Sarıbal zur Debatte um „herrenlose Tiere“: „Dieses Problem löst man nicht durch Töten, sondern durch Lebenlassen“

Sarıbal kritisierte auf einer Pressekonferenz im Parlament die Äußerungen des Land- und Forstwirtschaftsministers İbrahim Yumaklı zu herrenlosen Hunden.

Sarıbal erklärte, Minister Yumaklı habe in seiner Stellungnahme betont, dass die Türkei hinsichtlich des Tollwutrisikos als Hochrisikogebiet eingestuft sei. Er argumentierte, dass mit einer solchen Rhetorik ein Klima der Angst und des Hasses gegenüber herrenlosen Tieren geschürt werde.

Sarıbal behauptete, dass während der Regierungszeit der AK-Partei herrenlose Tiere nicht in ausreichendem Maße kastriert worden seien, und merkte an, dass „die Politik der Regierung das Problem der herrenlosen Tiere verschärft habe“.

Sarıbal sagte: „Urbanisierungs- und Agrarpolitik haben kleine landwirtschaftliche Betriebe und das dörfliche Leben zerstört und damit das Problem der Straßentiere vergrößert.“

Sarıbal wies darauf hin, dass die Adoptionsraten aufgrund wirtschaftlicher Gründe gesunken seien, und fügte hinzu: „Aufgrund der wirtschaftlichen Schwierigkeiten nach der COVID-19-Pandemie sind die Kosten für Tierfutter gestiegen, was sich negativ auf die Adoptionsraten ausgewirkt hat. Der Tierhandel muss unterbunden und der Adoptionsprozess gefördert werden.“

Sarıbal betonte, dass er gegen das Einschläfern herrenloser Tiere sei, und äußerte: „Dieses Problem löst man nicht durch Töten, sondern durch Lebenlassen. Öffentliche Einrichtungen, Freiwillige und zivilgesellschaftliche Organisationen müssen zusammenarbeiten und die Tierrechte respektieren. Wir sollten nicht existieren, um zu töten, sondern um Leben zu erhalten.“


Nachrichtenquelle: AA

Orhan Sarıbal CHP