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DEVA-Abgeordnete Esen: Selbst im türkischen Parlament funktionieren keine Brandmelder

Die stellvertretende Vorsitzende der DEVA-Partei und Istanbuler Abgeordnete Elif Esen hat in ihrer Rede vor der türkischen Nationalversammlung (TBMM) eine erschreckende Behauptung aufgestellt. In Bezug auf die Hotelkatastrophe in Bolu erklärte sie: „Selbst in den Gebäuden der Nationalversammlung funktionieren die Brandmelder nicht.“

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DEVA-Abgeordnete Esen: Selbst im türkischen Parlament funktionieren keine Brandmelder

Die stellvertretende Vorsitzende der DEVA-Partei und Istanbuler Abgeordnete Elif Esen hielt eine Rede vor der türkischen Nationalversammlung (TBMM). Esen begann ihre Ausführungen mit dem Brandunglück im Grand Kartal Hotel im Skizentrum Bolu Kartalkaya. Dabei brachte sie eine brisante Behauptung vor und kritisierte: „Wir wissen, dass in einigen Räumen der Parlamentsgebäude geraucht wird und die Brandmelder nicht funktionieren – der Fisch stinkt vom Kopf her!“

Esen äußerte sich in ihrer Rede wie folgt: 

„Neben der Verantwortung der Hotelleitung und der Mitarbeiter haben auch die Mängel in den Kontrollmechanismen der Ministerien und öffentlichen Einrichtungen zu dieser Katastrophe geführt. Es liegt in unserer Verantwortung, allen zu zeigen, dass Menschenleben nicht so billig sind.

Das betreffende Hotel erhielt zweimal hintereinander das Zertifikat für nachhaltigen Tourismus von der türkischen Agentur für Tourismusförderung und -entwicklung (TGA). Dennoch weisen die Kontrollen schwerwiegende Mängel auf, von der Feuertreppe bis hin zum Alarmsystem. Der Öffentlichkeit wird nicht erklärt, wie dieser Zertifizierungsprozess transparent abläuft. 

FRAGE AN MINISTER ERSOY

Minister Ersoy sagte, dass zahlreiche Hotels aufgrund von Mängeln geschlossen wurden. Warum gehörte das Grand Kartal Hotel nicht dazu? Warum konnte dieses Hotel seinen Betrieb fortsetzen, obwohl sich die Mängel – von Brandschutzsystemen bis hin zur Feuertreppe – über Jahre hinweg erstreckten? 

Wir wissen, dass in den Gebäuden der Nationalversammlung, in denen 7.000 Menschen arbeiten, in einigen Räumen geraucht wird und selbst die Brandmelder nicht funktionieren. Ich fordere die Parlamentsverwaltung auf, diese Mängel zu beheben. Der Fisch darf nicht vom Kopf her stinken; wir müssen überall für Sicherheit sorgen.

Es ist unerlässlich, dass jeder, der für diesen schwerwiegenden Vorfall verantwortlich ist, sich vor der Justiz verantwortet, um das Gewissen zumindest ein wenig zu beruhigen. Um weitere Todesfälle zu verhindern und unseren Bürgern eine sichere Umgebung zu bieten, ist eine transparente Fortführung der Arbeiten zwingend erforderlich.“



Nachrichtenquelle: 12punto

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