Ermittlungen zu Kaşif Kozinoğlu: Die unbeantwortete Frage von Raci Şaşmaz sorgt für Aufsehen
Im Rahmen der wiederaufgenommenen Ermittlungen zum Tod des ehemaligen MİT-Beamten Kaşif Kozinoğlu, der 2011 im Silivri-Gefängnis verstarb, haben die Drehbuchautoren der Serie „Kurtlar Vadisi“ bei der Staatsanwaltschaft ausgesagt. Während untersucht wird, warum in einer Folge, die zwei Tage vor Kozinoğlus Tod ausgestrahlt wurde, eine ähnliche Figur in einer Zelle festgehalten und kurz darauf getötet wurde, ließ Raci Şaşmaz beim Verlassen des Gerichts die Frage „Ist die Figur Kazım Kaşifoğlu nur eine Namensähnlichkeit?“ unbeantwortet.
Im Rahmen der wiederaufgenommenen Ermittlungen zum mysteriösen Tod des ehemaligen MİT-Beamten Kaşif Kozinoğlu, der 2011 im Silivri-Gefängnis verstarb, haben die Drehbuchautoren der Serie „Kurtlar Vadisi“, Raci Şaşmaz, Bahadır Özdener und Cüneyt Aysan, bei der Staatsanwaltschaft ausgesagt.
Nach etwa zweieinhalb Stunden dauernden Befragungen verließen die Drehbuchautoren das Gerichtsgebäude.
SERIENSZENEN IN DER ERMITTLUNGSAKTE
In den Ermittlungen zum Tod von Kozinoğlu werden mögliche Verbindungen zwischen bestimmten Szenen in den Serien „Kurtlar Vadisi“ und „Kurtlar Vadisi Pusu“ und den Ereignissen im wirklichen Leben untersucht.

Besonders die Szenen in der 136. Folge der Serie, die am 10. November 2011 ausgestrahlt wurde, ziehen in der Akte Aufmerksamkeit auf sich. In dieser Folge ist zu sehen, wie die Figur „Kazım Kaşifoğlu“ in einer Zelle festgehalten, geschlagen und bedroht wird. Nur zwei Tage nach der Ausstrahlung der Szenen, in denen die Figur später an Yaşar Ağa übergeben wird, verstarb Kaşif Kozinoğlu am 12. November 2011 im Silivri-Gefängnis.
DIE SZENE MIT DER LUFTINJEKTION
Eine weitere Folge, die im Rahmen der Ermittlungen untersucht wurde, ist die 139. Folge vom 8. Dezember 2011.
In dieser Folge wird dargestellt, wie die Figur Kaşifoğlu nach dem Sport duscht und anschließend von der Figur „Kara“ durch eine Luftinjektion in den Arm getötet wird. Diese Folge, die kurz nach Kozinoğlus Tod ausgestrahlt wurde, führte dazu, dass untersucht wird, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Drehbuch und dem tatsächlichen Tod gibt.
AUCH GRABSTEIN MIT AUFSCHRIFT „ERDOĞAN“ WIRD UNTERSUCHT
Es wurde mitgeteilt, dass auch einige Bilder aus späteren Folgen der Serie in die Ermittlungsakte aufgenommen wurden.
Die Darstellung eines Grabsteins mit der Aufschrift „ERDOĞAN“ in einer Friedhofsszene in der 159. Folge vom 17. Mai 2012 gehört ebenfalls zu den untersuchten Details.

Darüber hinaus ist das Fahrzeug mit dem Kennzeichen „34 FG 7061“, das in der 79. Folge von „Kurtlar Vadisi Pusu“ am 4. Februar 2010 zu sehen war, eines der Elemente, die im Rahmen der Ermittlungen Aufmerksamkeit erregten. In den sozialen Medien waren Einschätzungen aufgekommen, dass die Buchstaben „FG“ auf dem Kennzeichen an den verstorbenen FETÖ-Anführer Fetullah Gülen erinnern könnten.

RACİ ŞAŞMAZ LIESS FRAGEN UNBEANTWORTET
Raci Şaşmaz, einer der Drehbuchautoren, der das Gerichtsgebäude nach den Aussagen verließ, ließ die Fragen der Pressevertreter unbeantwortet.
Şaşmaz verließ das Gerichtsgebäude, ohne die Frage eines Journalisten zu beantworten: „Ist die Figur Kazım Kaşifoğlu nur eine Namensähnlichkeit?“
Es wurde mitgeteilt, dass die Staatsanwaltschaft ihre Untersuchungen der Ermittlungsakte nach den aufgenommenen Aussagen fortsetzen wird.
Nachrichtenquelle: 12punto
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