Erschütternde Aussagen der Ehefrau nach der Katastrophe von İliç: 'Sie haben uns Schweigegeld angeboten'
Gamze Yıldız, die Ehefrau des bei der Minenkatastrophe in İliç, Erzincan, ums Leben gekommenen Uğur Yıldız, erklärte, dass ihnen Geld als 'Schweigegeld' angeboten wurde, sie dies jedoch ablehnten. Yıldız betonte, dass die Verantwortlichen sich ihrer Verantwortung entziehen würden und sagte: 'Das ist kein Arbeitsunfall, das ist Mord.'
Gamze Yıldız, die Ehefrau von Uğur Yıldız, der bei der Minenkatastrophe am 13. Februar 2024 im Landkreis İliç in Erzincan ums Leben kam, hat wichtige Erklärungen zu dem Unglück abgegeben. Yıldız betonte, dass ihnen finanzielle Angebote gemacht wurden, sie diese jedoch nicht akzeptiert hätten, und unterstrich, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden müssten.
Yıldız erklärte, dass die Behörden versuchten, den Vorfall zu vertuschen, und äußerte ihren Unmut mit folgenden Worten:
"Für uns gibt es kein Leben mehr. Man hat uns in diesem Prozess Geld als 'Schweigegeld' angeboten, aber wir haben das nicht akzeptiert. Niemand aus dem verantwortlichen Unternehmen wurde verhaftet. Was hier passiert ist, ist kein Arbeitsunfall, sondern ein sehenden Auges begangener Mord. Wir werden den Fall bis vor ein internationales Gericht bringen. Dieser Vorfall darf nicht vertuscht werden."
''MEIN LEBEN IST ZERSTÖRT''
Gamze Yıldız, die sagte, ihr Ehemann habe Träume gehabt, doch mit der Katastrophe seien alle Hoffnungen zerstört worden, äußerte ihre Enttäuschung über den Sachverständigenbericht und erklärte Folgendes:

"Wir sind so, wie ihr uns zurückgelassen habt. Als der Sachverständigenbericht veröffentlicht wurde, erlebten wir eine große Enttäuschung. Dass Murat Kurum für unschuldig befunden wurde und die Behörden mit dem Wort 'Schicksal' schwiegen... Ich war nur 1,5 Jahre mit meinem Mann verheiratet. Er dachte immer daran, seine Abfindung zu nehmen und zu gehen, aber durch diese Katastrophe ist mein Leben zerstört worden. Ich kann nicht einmal mehr in das Haus gehen, das ich mit so viel Begeisterung eingerichtet habe."
ERSTE VERHANDLUNG AM 17. MÄRZ
In der von der Generalstaatsanwaltschaft İliç im Rahmen der Ermittlungen erstellten Anklageschrift wird angegeben, dass von den 43 Angeklagten 12 die Hauptschuld und 31 eine Teilschuld tragen. Für alle Angeklagten wird wegen des Vorwurfs der "fahrlässigen Tötung und Körperverletzung" eine Freiheitsstrafe von 2 bis 15 Jahren gefordert.
Nachrichtenquelle: 12punto
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