Erste Stellungnahme von Esila Ayık nach ihrer Freilassung: Ich habe die Hoffnung nie aufgegeben
Der Prozess gegen Esila Ayık und zwei weitere Studierende, denen bis zu 4 Jahre und 8 Monate Haft drohen, fand heute vor dem 77. Strafgericht erster Instanz in Kartal, Anadolu, statt. Das Gericht ordnete die Freilassung der Studierenden Esila Ayık, Arda Öğüşlü und Mehmet Efe Erdoğan an.
Die Studentin Esila Ayık, die verhaftet wurde, weil sie bei einer Demonstration in Kadıköy gegen die Inhaftierung des Bürgermeisters von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, ein Schild mit der Aufschrift „Diktator Erdoğan“ getragen hatte, und die trotz schwerer gesundheitlicher Probleme 36 Tage lang im Gefängnis festgehalten wurde, hat nach ihrer Freilassung ihre erste Stellungnahme abgegeben.
Ayık sagte: „Ich habe die Hoffnung auf Gerechtigkeit nie aufgegeben, während ich dort war, und ich habe ständig weiter geträumt, auch wenn ich inhaftiert war.
Wir jungen Menschen müssen weiterhin träumen können.
Wir jungen Menschen müssen weiterhin frei bleiben, frei sein und dürfen nicht zum Schweigen gebracht werden.“
Wie Sözcü berichtet, äußerte sich Ayık nach ihrer Freilassung wie folgt:
„Ich möchte mich bei allen für ihre Unterstützung bedanken. Abgesehen davon bin ich einfach sehr glücklich. Aber eines möchte ich nicht unerwähnt lassen.
Wir jungen Menschen dürfen nicht von der Zukunft entfremdet werden. Ich bin jetzt frei. Ich bin sehr glücklich darüber. Ich habe die Hoffnung auf Gerechtigkeit nie aufgegeben, während ich dort war, und ich habe ständig weiter geträumt, auch wenn ich inhaftiert war.
Wir jungen Menschen müssen weiterhin träumen können. Wir jungen Menschen müssen weiterhin frei bleiben, frei sein und dürfen nicht zum Schweigen gebracht werden.
Mein einziger Wunsch ist es derzeit, dass auch die anderen studentischen Freunde so schnell wie möglich freigelassen werden. Also, danke. Vielen Dank. Vielen Dank. Ich möchte mich bei allen Journalisten und Medienvertretern bedanken. Denn ihr wart diejenigen, die unsere Stimme während dieses Prozesses hörbar gemacht haben.
Auch seit meiner Inhaftierung haben mich, allen voran meine eigenen Anwälte, eine riesige Armee von Anwälten unterstützt, die nicht nur mich, sondern alle inhaftierten Studierenden unterstützt haben; es kam sogar so weit, dass manchmal so viele Anwälte kamen, dass wir kaum richtig essen konnten.
Aber das ist nicht negativ gemeint. Sie haben uns wirklich eine sehr große Unterstützung gezeigt. Deshalb möchte ich mich hier bei allen Anwälten, die uns besucht haben, insbesondere bei meinen eigenen Anwälten, sehr herzlich bedanken.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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