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Esila Ayık vor Gericht! Zugang verwehrt

Gegen Esila Ayık, die wegen des Tragens eines Schildes mit der Aufschrift „Diktator Erdoğan“ auf der Kadıköy Dayanışma Sahnesi verhaftet wurde und an chronischen Erkrankungen leidet, wird wegen des Vorwurfs der „Beleidigung des Präsidenten“ eine Freiheitsstrafe von bis zu 4 Jahren und 8 Monaten gefordert. Die erste Anhörung des Prozesses begann unter strengen Sicherheitsvorkehrungen vor dem 77. Strafgericht erster Instanz in Kartal. Die Verhandlung verzögerte sich um 2,5 Stunden, da die jungen Menschen verspätet aus dem Gefängnis gebracht wurden.

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Esila Ayık vor Gericht! Zugang verwehrt

In der von der Ermittlungsstelle für Presse- und Mediendelikte der Generalstaatsanwaltschaft Anadolu erstellten Anklageschrift gegen Esila Ayık, die am 8. April wegen eines von ihr getragenen Schildes mit der Aufschrift "Diktator Erdoğan" auf der Kadıköy Dayanışma Sahnesi verhaftet wurde, wird für die an chronischen Herz- und Nierenleiden leidende Ayık wegen des Vorwurfs der "öffentlichen Beleidigung des Präsidenten" eine Freiheitsstrafe von 1 Jahr und 2 Monaten bis zu 4 Jahren und 8 Monaten gefordert.

Die erste Anhörung des Prozesses, in dem sich Ayık verantworten muss, findet heute vor dem 77. Strafgericht erster Instanz Anadolu in Kartal statt.

GERICHTSSAAL ABGERIEGELT

Die Umgebung des Gerichtssaals wurde bereits in den Morgenstunden mit Barrikaden abgesperrt. Um die Verhandlung zu verfolgen, kamen zahlreiche Anwälte der Anwaltskammer Istanbul, Journalisten, der stellvertretende CHP-Vorsitzende Suat Özçağdaş, der CHP-Provinzvorsitzende von Istanbul Özgür Çelik sowie die Vorsitzende der CHP-Frauenabteilung von Istanbul Hatice Selli Dursun zum Justizpalast Anadolu.

Nach Gesprächen mit dem Richter wurde mitgeteilt, dass ein Anwalt der Anwaltskammer Istanbul sowie jeweils ein Journalist der Nachrichtenagenturen Anadolu Ajansı und ANKA Haber Ajansı eingelassen würden. Der Antrag, die Verhandlung in einen größeren Saal zu verlegen, blieb unbeantwortet. Journalisten, die den Saal betreten wollten, wurden unter Polizeibegleitung hinausgeführt.

Während Freunde von Ayık den Aufruf starteten: „Wir erwarten jeden zur Unterstützung. Esila wird morgen wieder unter uns sein. Steht uns bei“, gab auch das Eltern-Solidaritätsnetzwerk (Anne Baba Dayanışma Ağı) vor der Verhandlung eine Erklärung ab.

In der Erklärung hieß es: „Wir stehen an der Seite unserer Kinder für die Anhörung, die um 09.00 Uhr vor dem 77. Strafgericht erster Instanz Anadolu (Kartal) für Esila und unsere anderen noch inhaftierten Kinder stattfindet. Alle unsere Kinder, die ihre verfassungsmäßigen und demokratischen Rechte wahrgenommen haben, müssen freigelassen werden.“


Nachrichtenquelle: 12punto

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