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Scharfe Kritik von Faruk Bildirici an Ahmet Hakan in dessen Kolumne: 'Er hat verschwiegen, dass er die Interessen seines Chefs schützt'

Der Medien-Ombudsmann Faruk Bildirici kritisierte in seiner Kolumne auf 12punto.com.tr den Chefredakteur der Hürriyet, Ahmet Hakan. Er warf ihm vor, in seinem Artikel über illegale Glücksspiel- und Wettseiten die legalen Glücksspielgeschäfte der Demirören-Gruppe zu ignorieren und damit die Interessen seines Arbeitgebers zu schützen.

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Scharfe Kritik von Faruk Bildirici an Ahmet Hakan in dessen Kolumne: 'Er hat verschwiegen, dass er die Interessen seines Chefs schützt'

Der Medien-Ombudsmann Faruk Bildirici nahm in seinem Artikel mit dem Titel "Hunderte Orte erhalten keine Zeitungen mehr" den Chefredakteur der Hürriyet, Ahmet Hakan, ins Visier.

Faruk Bildirici kritisierte Ahmet Hakans Artikel mit dem Titel "Agenda: Glücksspielseiten und illegale Wetten" und argumentierte, dass Hakan die Interessen seines Chefs schütze, indem er die legalen Glücksspiel- und Wettgeschäfte der Demirören-Gruppe ignoriere. Er erklärte, dass Hakans Artikel sowie die Berichterstattung der Hürriyet unvollständig und irreführend seien und die Leser täuschten.

"ER HAT VERSCHWIEGEN, DASS ER DIE INTERESSEN SEINES CHEFS SCHÜTZT"

Hier sind die Ausführungen von Faruk Bildirici über Ahmet Hakan in seiner Kolumne auf 12punto.com.tr:

Der Chefredakteur der Hürriyet, Ahmet Hakan, schrieb kürzlich einen Artikel mit dem Titel "Agenda: Glücksspielseiten und illegale Wetten". Ahmet Hakan, seine Zeitung und sein Chef mögen eine solche Agenda haben, aber die Medien haben eigentlich keine solche Agenda, außer dass sie das Thema hin und wieder erwähnen.

Ahmet Hakan hatte an jenem Tag seine gesamte Kolumne diesem Thema gewidmet. Er erläuterte ausführlich die Gefahren von "virtuellem Glücksspiel und illegalen Wetten". Er beklagte sich mit den Worten: "Du hast die Casinos geschlossen, du erlaubst es gesetzlich nicht, aber wer hört schon auf dein Verbot? Die Glücksspielseiten im Internet laufen wie geschmiert", und plädierte dafür, dass ein "umfassender Kampf notwendig" sei.

Wie wichtig das Thema illegale Glücksspiel- und Wettseiten für die Hürriyet ist, zeigt sich daran, dass nach Ahmet Hakans Artikel fast täglich Berichte zu diesem Thema veröffentlicht wurden. Auf den Artikel "Die drei Verlierer von illegalen Wetten und Glücksspiel: Wirtschaft/Gesellschaft/Mensch" folgten Berichte wie "Warnung von der CHP: Illegale Wetten sind eine Überlebensfrage" und "Glücksspiel virtuell, Betrug real" sowie der Artikel von Fatih Çekirge "Alarm von Yeşilay wegen illegaler Wetten und Glücksspiel".

Ahmet Hakans Artikel und die Berichte der Hürriyet sind durch Lücken beeinträchtigt. Es wird nicht erwähnt, dass die legalen virtuellen Glücksspiel- und Wettgeschäfte in der Türkei von der Demirören-Gruppe betrieben werden, der auch die Hürriyet gehört. Die staatliche Lotterie Milli Piyango, die Zahlen- und Rubbellose sowie virtuelle Spiele anbietet, sowie Misli.com, das "Wettspiele mit festen Quoten" anbietet, Iddaa.com und Nesine.com, die Wettspiele anbieten, und Hipodrom.com, das Pferderennwetten anbietet, sind Unternehmen der Demirören-Gruppe.

Darüber hinaus gibt es laut der Zeitung Türkiye auf den Seiten von Demirören auch "slotartige Spiele, wie man sie in Casinos findet", also Glücksspiele. Indem Ahmet Hakan Artikel und Berichte veröffentlicht, ohne zu erwähnen, dass die Existenz illegaler Glücksspiel- und Wettseiten in erster Linie den Profiten der Demirören-Gruppe schadet, verschweigt er, dass er die Interessen seines Chefs schützt; er täuscht seine Leser.

Wenn man sich nun so sehr bemüht, die Gefahren von illegalem Glücksspiel und Wetten sowie deren Suchtpotenzial bei Jugendlichen zu erklären, wäre es dann nicht angebracht, auch ein wenig über die Gefahren des legalen Glücksspiels zu sprechen?"

HIER GEHT ES ZUR VOLLSTÄNDIGEN KOLUMNE VON FARUK BİLDİRİCİ


Nachrichtenquelle: 12punto

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