Erste Aussage des Mörders von Staatsanwalt Ercan Kayhan bekannt! „Wir haben uns gestritten, er hat mich beleidigt...“
Der Staatsanwalt Ercan Kayhan ist bei einem Messerangriff in Çekmeköy ums Leben gekommen, während er dort zu Abend aß. Es stellte sich heraus, dass der 19-jährige Angreifer Mustafa Can Gül vorbestraft ist und eine jahrelange Feindschaft mit dem Staatsanwalt bestand. Zudem wurde die erste Aussage des Tatverdächtigen bekannt.
Der am Istanbuler Justizpalast tätige Staatsanwalt Ercan Kayhan wurde in einem Restaurant im Stadtteil Çekmeköy Ömerli Opfer eines Messerangriffs. Der Vorfall ereignete sich gegen 21.15 Uhr am Abend. Kayhan wurde schwer verletzt und konnte trotz aller medizinischen Bemühungen nicht gerettet werden.
MIT TATWAFFE GEFASST
Der 19-jährige Täter Mustafa Can Gül wurde unmittelbar nach der Tat zusammen mit der Tatwaffe festgenommen. Die Ermittlungen zu dem Mord werden von der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul-Anatolien geführt.
LEICHNAM IN DIE RECHTSMEDIZIN ÜBERFÜHRT
Der Leichnam des verstorbenen Staatsanwalts Kayhan wurde nach der Untersuchung am Tatort in die Leichenhalle des Instituts für Rechtsmedizin überführt, um die genaue Todesursache zu bestimmen.
LANGE VORSTRAFENLISTE DES TATVERDÄCHTIGEN
Im Zuge der Ermittlungen wurde festgestellt, dass der Verdächtige Gül Einträge wegen „Gewalt gegen Frauen“, „beharrlicher Verfolgung“ und „Verletzung der Unverletzlichkeit der Wohnung“ hat. Zudem kam heraus, dass er zwischen dem 9. November 2024 und dem 15. Januar 2025 im Gefängnis Maltepe inhaftiert war.
JAHRELANGE FEINDSELIGKEIT
Nach vorliegenden Informationen arbeitete der Verdächtige vor etwa zwei Jahren als Kellner in dem Restaurant, in dem sich der Angriff ereignete. Es wird behauptet, dass Staatsanwalt Kayhan das Lokal damals häufig besuchte und es zu Auseinandersetzungen zwischen den Parteien kam, was den Ursprung der Spannungen bildete.
AUSSAGE DES TATVERDÄCHTIGEN BEKANNT
Wie die Zeitung Sabah berichtet, äußerte sich Mustafa Can Gül in seiner Aussage wie folgt:
„ICH BIN NICHT HINGEGANGEN, UM ZU TÖTEN“
„Ich habe in diesem Lokal gearbeitet. Wir hatten früher schon Streit. Auch nach meinem Ausscheiden habe ich den Kontakt zu diesem Restaurant nicht abgebrochen. Ich bin weiterhin dorthin gegangen. Ich bin gestern Abend nicht hingegangen, um den Staatsanwalt zu töten. Als ich ihn dort sah, sprachen wir über die Vergangenheit. Wir haben uns gestritten, er hat mich beleidigt. Ich habe die Kontrolle verloren und zugestochen...“
Nachrichtenquelle : 12punto
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