Gerichtsentscheidung zu 'jenem' Arzt im Neugeborenen-Fall: Einspruch der Mutter stattgegeben
Im Fall eines Babys, das nach 72 Tagen auf der Intensivstation eines Privatkrankenhauses verstarb, hat das Gericht die Erteilung einer Ermittlungserlaubnis gegen den behandelnden Arzt beschlossen. Mit der Entscheidung des Gerichts wurde ein weiteres Ermittlungsverfahren gegen einen Angeklagten im Fall der sogenannten Neugeborenen-Bande eingeleitet.
Das Gremium für berufliche Verantwortung des Gesundheitsministeriums hatte zuvor entschieden, dass keine Notwendigkeit für eine Untersuchung gegen den Arzt im Zusammenhang mit dem in Kocaeli verstorbenen Neugeborenen bestehe. Nun gab es eine wichtige Entwicklung. Die Entscheidung des Gremiums wurde von der Mutter des Babys, Birgül Oturak, vor Gericht angefochten. Das Verwaltungsgericht Ankara entschied, dass die Erlaubnis zur Aufnahme von Ermittlungen gegen den Arzt erteilt werden muss, um den Tod des Babys strafrechtlich zu untersuchen.
Die Mutter Birgül Oturak gab an, dass ihr Baby Ediz Yekta, das in der 28. Schwangerschaftswoche als Frühgeburt zur Welt kam, 72 Tage lang auf der Intensivstation des Privatkrankenhauses behandelt wurde, dort jedoch verstarb.
Oturak erstattete Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft mit der Behauptung, ihr Baby sei infolge einer „fehlerhaften Behandlung“ gestorben.
Die Generalstaatsanwaltschaft Gebze beantragte beim Gesundheitsministerium die Erlaubnis zur Aufnahme von Ermittlungen gegen den Facharzt für Kinderheilkunde, M.F.Ş.
Das Gremium für berufliche Verantwortung des Gesundheitsministeriums stützte sich auf ein Sachverständigengutachten, erklärte, der Arzt habe keine Schuld, und verweigerte die Ermittlungserlaubnis.
Die Mutter Oturak legte jedoch gegen diese Entscheidung Einspruch beim Verwaltungsgericht Ankara ein. In der Einspruchsschrift hieß es:
„Der Gesundheitszustand des Babys sei gut, was vom Arzt im Beisein von Zeugen bestätigt worden war. Das Gesundheitsministerium hat jedoch entschieden, ohne die Zeugen anzuhören.“
Das Gericht gab dem Einspruch einstimmig statt, hob die Entscheidung des Gesundheitsministeriums auf und ordnete die Übermittlung der Akte an die Generalstaatsanwaltschaft Gebze an. Damit wurde der Weg für strafrechtliche Ermittlungen gegen den Arzt geebnet.
Es stellte sich heraus, dass bereits zuvor Beschwerden gegen den Arzt M.F.Ş. eingegangen waren. Im Jahr 2023 verlor eine Mutter, die im selben Krankenhaus Vierlinge zur Welt gebracht hatte, drei ihrer Babys, während ein weiteres Baby einen Sehverlust erlitt.
Aufgrund dieses Vorfalls wurde ebenfalls Strafanzeige gegen den Arzt und die Krankenhausleitung erstattet. Es wurde jedoch bekannt, dass das Gesundheitsministerium in diesem Fall noch keine Entscheidung getroffen hat.
Die Entscheidung des Gerichts wird dazu beitragen, die Kontroversen um den Tod des Babys durch eine gerichtliche Untersuchung aufzuklären.
Nachrichtenquelle : 12punto
Meistgelesen
Überraschende Ergebnisse zur 'neuen Partei' von Özgür Özel
Özgür Özel antwortet mit konkretem Datum zur Anzahl der Rücktritte
Waldbrand in Antalya unter Kontrolle gebracht
Die PKK-Öffnung und der Weg von Özgür Özel!..
Wie haben die Zeitungen den Abschied von Özgür Özel von der CHP bewertet?
Huthis greifen saudischen Tanker an
Was hat die CHP getan?
Özels Vorstoß für eine neue Partei in der Weltpresse
Die neue CHP gegen die CEHAPE
Von der Selbstwirksamkeit zur Hilflosigkeit