Spannungen zwischen Damaskus und PKK/YPG: An getroffene Vereinbarung erinnert
Die Forderung nach einer Föderation auf einer Konferenz im von der PKK/YPG kontrollierten Qamischli hat die Regierung in Damaskus verärgert. Die syrische Führung reagierte scharf und erklärte, dass dieser Aufruf gegen bestehende Vereinbarungen verstoße.
Eine Konferenz, die am Samstag in der Stadt Qamischli im Nordosten Syriens unter der Kontrolle der Terrororganisation PKK/YPG stattfand, hat die Spannungen in der Region verschärft. Die in der Abschlusserklärung der Konferenz erhobene Forderung nach einer „Föderation“ führte zu einer Belastung der Beziehungen zwischen der Regierung in Damaskus und der PKK/YPG.
SCHARFE REAKTION AUS DAMASKUS: „DIKTAT IST INAKZEPTABEL“
Nach der Konferenz reagierte die Regierung in Damaskus auf die Forderung nach einer Föderation und erklärte, dieser Vorstoß sei ein Versuch, „eine separatistische Realität aufzuzwingen“.
Die syrische Regierung betonte, dass die PKK/YPG in den von ihr kontrollierten Gebieten das Funktionieren staatlicher Institutionen behindere und dass derartige Handlungen der territorialen Integrität Syriens widersprächen.
AUCH ANKARA BESORGT
Auch die Türkei nahm eine harte Haltung gegen die Forderung nach einer Föderation ein. Außenminister Hakan Fidan erklärte in einer Stellungnahme, dass der Schutz der territorialen Integrität Syriens für die Türkei von entscheidender Bedeutung sei, und wies darauf hin, dass die faktischen Strukturen in der Region gegen das Völkerrecht verstießen. Fidan sagte: „Wir stellen uns gegen jeden Versuch, der auf eine Zerstückelung Syriens abzielt.“
PKK-KONGRESSBEDINGUNG MIT „ÖCALAN“
Unterdessen bleiben die Behauptungen, dass die Terrororganisation PKK in Sulaimaniyya einen Kongress abhalten und die Auflösung der Organisation verkünden werde, ein Thema. Während in der Öffentlichkeit Erwartungen für den angeblichen Kongress am Sonntag geweckt wurden, blieb die erwartete Erklärung der Organisation aus.
TERRORORGANISATION MACHT KEINEN RÜCKZUG
Trotz der Worte von Außenminister Fidan, „die PKK wird entweder freiwillig und friedlich aus dem System ausscheiden oder auf andere Weise“, hat die Organisation keinen Rückzug angetreten. In einer gestern veröffentlichten Erklärung forderte die PKK, dass der Terroristenführer Abdullah Öcalan den Kongress leiten müsse, und fügte hinzu: „Wir wollen nicht die Seite sein, die den Prozess stört.“
Nachrichtenquelle : 12punto
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