Yemeksepeti-Skandal aufgedeckt... Nutzerdaten geleakt: Sie sollen Hacker bezahlt haben, um den Vorfall zu vertuschen!
Während Yemeksepeti wegen Vorwürfen des Diebstahls von Nutzerdaten in den Schlagzeilen steht, ist ein weiterer Skandal ans Licht gekommen. Behauptungen zufolge soll Yemeksepeti 200.000 Euro an Hacker gezahlt haben, damit diese den Datendiebstahl geheim halten. Das Unternehmen wies die Vorwürfe einer Datenpanne zurück und erstattete Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft.
Es wurde behauptet, dass die führende türkische Essensbestellplattform Yemeksepeti die Daten von Millionen von Bürgern gestohlen hat. Darüber hinaus wurde erklärt, dass das Unternehmen den Hackern 200.000 Euro in Form von Kryptowährungen gezahlt habe.
Wie die Zeitung Sabah berichtet, hat die Firma Yemeksepeti bei der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul Strafanzeige erstattet, da sie nach eigenen Angaben Opfer von Datenpannen und Erpressungsversuchen geworden sei.
Der Behauptung zufolge wurden die Daten der Bürger bei Yemeksepeti nicht gestohlen; vielmehr hätten unbekannte Personen versucht, den Anschein zu erwecken, als gäbe es ein Datenleck.
SIE BEHAUPTETEN, DIE VORWÜRFE SEIEN GRUNDLOS, DOCH DIE WAHRHEIT KAM ANS LICHT
In der bei der Staatsanwaltschaft eingereichten Petition erklärte das Unternehmen, dass es detaillierte Kontrollen seiner Systeme durchgeführt habe und dabei auf kein Datenleck oder eine Verletzung gestoßen sei.
Das Unternehmen argumentierte, dass es die Behauptungen der Verdächtigen für unbegründet halte und diese Versuche darauf abzielten, den Ruf des Unternehmens zu schädigen.
SIE HABEN 200.000 EURO GEZAHLT, DAMIT SIE SCHWEIGEN
Andererseits wurde in der Petition erwähnt, dass eine Person namens Turgut U. bereits zuvor irreführende Beiträge über Kundendaten und Kreditkarteninformationen veröffentlicht hatte.
Das Unternehmen behauptete, dass es keine Sicherheitslücken in seinen Systemen gebe. In der Strafanzeige wurde gefordert, die Identität der Verdächtigen festzustellen und ein Verfahren wegen "Verleumdung" und "Erpressung" gegen sie einzuleiten.
In der Petition, die das bekannte Unternehmen bei der Staatsanwaltschaft einreichte, wurde zudem angegeben, dass die Hacker, die die Daten erbeutet hatten, Geldforderungen an das Unternehmen gestellt hätten. In diesem Zusammenhang habe das Unternehmen den Personen, die damit drohten, die Daten zu veröffentlichen, 200.000 Euro in Form von Kryptowährungen gezahlt.
NEVZAT AYDIN HATTE SICH NACH 17 TAGEN GEÄUSSERT!
Der Gründer von Yemeksepeti, Nevzat Aydın, war 17 Tage nach dem Datenskandal an die Öffentlichkeit getreten und hatte eine Erklärung abgegeben.
Nevzat Aydın hatte erklärt: "Wir haben unsere Lehren aus dem gestrigen Tag gezogen; wir werden die Zukunft von Yemeksepeti mit viel mehr Überzeugung und viel stärker aufbauen. Ich finde kaum Worte, um meine Gefühle auszudrücken. Es tut mir sehr leid. Seit 20 Jahren ist die Sicherheit und Zufriedenheit unserer Nutzer unsere größte Priorität, und das wird auch so bleiben. Wir arbeiten kontinuierlich an allen Verbesserungen, damit sich ein ähnlicher Vorfall nicht wiederholt..."
NEVZAT AYDIN HATTE SEIN AMT IM UNTERNEHMEN NIEDERGELEGT
Der Gründer von Yemeksepeti, Nevzat Aydın, trat am 1. November 2021 von seinem Posten als CEO zurück. Seit 2021 gehört Yemeksepeti zu Delivery Hero, einer der weltweit größten Online-Essensbestellplattformen.
Nachrichtenquelle : 12punto
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