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Israelischer Armeesender: „Bodenoffensive im Gazastreifen wird bis zur Ankunft zusätzlicher US-Truppen verschoben“

Der israelische Armeesender berichtete, dass Tel Aviv beschlossen habe, die „Bodenoffensive“ im Gazastreifen zu verschieben, bis zusätzliche US-Truppen in der Region eingetroffen sind.

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Israelischer Armeesender: „Bodenoffensive im Gazastreifen wird bis zur Ankunft zusätzlicher US-Truppen verschoben“

In einem Bericht des israelischen Armeesenders hieß es: „Die USA haben Israel darüber informiert, dass sie planen, zusätzliche amerikanische Truppen in den Nahen Osten zu entsenden, um sich auf ein Bodenmanöver vorzubereiten, da die Sorge vor zunehmenden Angriffen des Iran auf seine Streitkräfte in der Region wächst.

Dem Bericht zufolge wurde vereinbart, die Bodenoffensive zu verschieben und abzuwarten, bis die zusätzlichen US-Truppen eingetroffen sind.

BETONUNG AUF GEISELN

Es wurde darauf hingewiesen, dass israelische Beamte erklärten, dies sei nicht der einzige Grund für die Verschiebung der Operation. Weitere Gründe seien die Erhöhung der operativen Bereitschaft der Streitkräfte, die Suche nach einer Lösung für die von der Hamas festgehaltenen Geiseln sowie die Möglichkeit der Umsetzung weiterer Freilassungsabkommen.

In dem Bericht wurde zudem festgehalten, dass die Entsendung weiterer US-Truppen in den Nahen Osten zweifellos im Interesse Israels liege, da diese Truppen dazu beitragen würden, in späteren Phasen des Krieges gemeinsam auf zunehmende Angriffe zu reagieren.

Der israelische Verteidigungsminister Yoav Galant hatte gestern in einer Erklärung betont, dass „die Bodenoffensive im Gazastreifen Monate dauern könnte“.

US-Außenminister Antony Blinken hatte gestern in einem Interview mit dem Fernsehsender NBC erklärt, dass die USA bereit seien, ihre Streitkräfte und ihr Personal im Nahen Osten zu schützen, falls die Konflikte zwischen Israel und Palästina eskalieren sollten.

Blinken betonte, dass die USA damit rechnen, dass der israelisch-palästinensische Konflikt „durch die Einmischung des Iran eskalieren könnte“, und unterstrich, dass die Biden-Regierung bereit sei, zu reagieren, „falls US-Personal oder Streitkräfte in der Region Ziel feindseliger Handlungen werden sollten“.

ISRAELISCH-PALÄSTINENSISCHER KONFLIKT

Der bewaffnete Arm der Hamas, die Izz ad-Din al-Qassam-Brigaden, hatte am Morgen des 7. Oktober einen umfassenden Angriff auf Israel unter dem Namen „Al-Aqsa-Flut“ gestartet.

Während Tausende von Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert wurden, stürmten palästinensische bewaffnete Gruppen den Grenzübergang Beit Hanun-Erez an der Grenze zwischen Gaza und Israel und übernahmen die Kontrolle darüber.

Die bewaffneten Gruppen drangen von dort aus in israelische Siedlungen ein, woraufhin die israelische Armee mit Dutzenden von Kampfflugzeugen einen Angriff auf den Gazastreifen startete.

Es wurde berichtet, dass bei den Angriffen aus dem Gazastreifen 1400 Israelis, darunter 306 Soldaten, getötet und 5132 Israelis verletzt wurden.

Das palästinensische Gesundheitsministerium in Gaza gab bekannt, dass bei den israelischen Angriffen auf den Gazastreifen 4700 Menschen getötet wurden, darunter 1873 Kinder und 1023 Frauen, und 14 245 Menschen verletzt wurden.

Im besetzten Westjordanland seien zudem 90 Palästinenser bei Angriffen israelischer Streitkräfte und jüdischer Siedler getötet worden.

Bei den israelischen Angriffen auf den Gazastreifen kamen 18 Journalisten ums Leben.

Bei den Zusammenstößen zwischen der israelischen Armee und der Hisbollah an der israelisch-libanesischen Grenze, die seit dem 8. Oktober andauern, wurden 24 Hisbollah-Mitglieder sowie 4 Zivilisten, darunter ein Journalist, getötet.

Bei den Angriffen von libanesischer Seite kamen zudem 3 israelische Soldaten und ein israelischer Zivilist ums Leben.


Nachrichtenquelle: AA

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