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Juristischer Druck wegen Bericht über beamtenrechtliche Anstellung ohne Prüfung: RTÜK-Präsident Şahin reicht 100.000-TL-Klage gegen BirGün ein

Der Präsident des Rundfunk- und Fernseh-Oberrats (RTÜK), Ebubekir Şahin, hat gegen die Zeitung BirGün eine Schadensersatzklage in Höhe von 100.000 TL eingereicht, nachdem diese über die Anstellung seiner Tochter als Beamtin ohne vorherige Teilnahme an der staatlichen Auswahlprüfung (KPSS) berichtet hatte. Im Rahmen der Klage wurden neben der juristischen Person der Zeitung auch deren Vorstandsvorsitzender sowie der für den Bericht verantwortliche Journalist als Beklagte aufgeführt.

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Juristischer Druck wegen Bericht über beamtenrechtliche Anstellung ohne Prüfung: RTÜK-Präsident Şahin reicht 100.000-TL-Klage gegen BirGün ein

Der Präsident des Rundfunk- und Fernseh-Oberrats (RTÜK), Ebubekir Şahin, hat nach der Veröffentlichung eines Berichts, der die Anstellung seiner Tochter als Beamtin ohne Prüfung aufdeckte, den Rechtsweg beschritten. Şahin reichte gegen die Zeitung BirGün eine Schadensersatzklage in Höhe von 100.000 TL ein, wobei er sich auf den Bericht berief, der in der Öffentlichkeit zu Diskussionen über das Leistungsprinzip geführt hatte.

Die Debatten um Ernennungen in öffentlichen Einrichtungen und die Einhaltung von Leistungsprinzipien wurden um einen weiteren Vorfall ergänzt. Die Zeitung BirGün, die öffentlich machte, dass die Tochter von RTÜK-Präsident Ebubekir Şahin ohne die staatliche Auswahlprüfung (KPSS) zur Beamtin ernannt wurde, sieht sich nun nach dieser Enthüllung mit einer Schadensersatzforderung konfrontiert.

DIE BEKLAGTEN DER KLAGE STEHEN FEST

In der von RTÜK-Präsident Şahin eingereichten Schadensersatzklage in Höhe von 100.000 Türkischen Lira wurden nicht nur der verantwortliche Reporter, sondern auch die juristische Person der Zeitung sowie deren Management ins Visier genommen. Die im Rahmen der Klage adressierten Personen und Institutionen sind wie folgt:

Zeitung BirGün (als Institution)

İbrahim Aydın (Vorstandsvorsitzender der Zeitung BirGün)

İsmail Arı (Journalist, der den Bericht verfasst hat)

Der von dem Journalisten İsmail Arı verfasste Bericht, in dem behauptet wurde, dass Şahins Tochter durch Ausnahmeregelungen oder Methoden des Wechsels ohne Prüfung das Recht auf eine Beamtenstelle erlangt habe, hatte am Tag der Veröffentlichung in den sozialen Medien und in der Öffentlichkeit ein breites Echo ausgelöst.

Dass der in der Kritik stehende RTÜK-Präsident Ebubekir Şahin anstelle einer detaillierten Erklärung zur Aufklärung der Öffentlichkeit direkt Journalisten und das Medienorgan verklagt, hat eine neue Debatte über Pressefreiheit und das Recht der Öffentlichkeit auf Information entfacht.


Nachrichtenquelle: 12punto