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Kritisches Treffen in Ankara: Countdown für Eurofighter-Beschaffung läuft!

Die Türkei steht kurz vor dem Abschluss der Beschaffung von Eurofighter-Kampfjets. Es wird erwartet, dass bei den Gesprächen, die der britische Premierminister Keir Starmer nächste Woche in Ankara führen wird, die endgültigen Verträge unterzeichnet werden. Im Rahmen der Vereinbarung soll die Türkei sowohl Flugzeuge aus der neuen Produktionslinie als auch Eurofighter aus den Beständen von Katar und Oman erhalten.

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Kritisches Treffen in Ankara: Countdown für Eurofighter-Beschaffung läuft!

Der britische Premierminister Keir Starmer wird bei seinem Besuch in Ankara Anfang nächster Woche mit dem AKP-Vorsitzenden und Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan zusammentreffen. Bei dem Gespräch werden neben dem Russland-Ukraine-Krieg, dem Wiederaufbau von Gaza und regionalen Entwicklungen auch die Zukunft der bilateralen Beziehungen erörtert. Eines der kritischsten Themen des Treffens wird die Beschaffung von Eurofighter-Kampfjets sein.

Beamte geben an, dass das Abkommen über den seit langem geplanten Kauf von 40 Eurofightern nach dem Gespräch unterzeichnet werden könnte. Wie NTV berichtet, besteht der Großteil der zu beschaffenden Flugzeuge aus Eurofightern der neuen Generation, die für die Royal Air Force in Produktion sind; die Flugzeuge sollen gemäß dem Produktionsplan direkt ab Werk an die Türkei geliefert werden.

ERSTE LIEFERUNGEN ÜBER KATAR

Im Rahmen der Vereinbarung werden auch Eurofighter-Flugzeuge aus den Beständen der Luftstreitkräfte von Katar und Oman in das Inventar der Türkei aufgenommen. Es wird darauf hingewiesen, dass die ersten Flugzeuge, die in den Bestand übergehen, aus den Beständen Katars stammen werden.

Die Flugzeuge aus Oman sollen nach Abschluss der vom Hersteller durchzuführenden Modernisierungsarbeiten an die Türkei übergeben werden. Mit der offiziellen Besiegelung des Abkommens werden die Ausbildungs- und Anpassungsprozesse für türkische Piloten eingeleitet.

AUSBILDUNG UND INDIENSTSTELLUNG DER FLOTTE

Nach Abschluss der Ausbildungs- und Anpassungsphasen ist das Ziel, die erste aus Eurofightern bestehende Flotte auf ein einsatzbereites Niveau zu bringen.

TECHNISCHE STRUKTUR DES EUROFIGHTERS

Der Eurofighter wird von einem Konsortium bestehend aus dem britischen Unternehmen BAE Systems, dem französischen Airbus und dem italienischen Leonardo hergestellt. Das Flugzeug basiert auf einer robusten Flugzeugzelle, die mit Materialien verstärkt ist, welche die Radarsignatur verringern; durch fortschrittliche Sensor-, Steuerungs- und Waffenintegration bietet es eine hohe Kampffähigkeit. Der Eurofighter Typhoon, bei dessen Herstellung fortschrittliche Verbundwerkstoffe verwendet werden, zeichnet sich durch eine geringe Radarsignatur und eine widerstandsfähige Struktur aus.

Der zweistrahlige Eurofighter mit Deltaflügel-Konfiguration zeigt sowohl bei Luft-Luft- als auch bei Luft-Boden-Missionen eine hohe Leistung. Zusätzlich zu den Luft-Luft-Raketen im Bestand der türkischen Streitkräfte kann die Luftverteidigungskapazität durch Meteor-Raketen mit einer Reichweite von über 200 Kilometern weiter gestärkt werden.


Nachrichtenquelle: 12punto

Eurofighter