Lob für die neue US-Steuerentscheidung von MÜSİAD
Der Vorsitzende der MÜSİAD-Niederlassung Malatya, Yunus Akçin, erklärte, dass der von den USA auf Importe erhobene zusätzliche Zoll von 10 Prozent einen Vorteil für die Türkei biete und sagte: „Die türkische Geschäftswelt kann neue Chancen auf dem US-Markt ergreifen.“
Der Vorsitzende der MÜSİAD-Niederlassung Malatya, Yunus Akçin, äußerte sich zu den neuen Handelspolitiken, die von US-Präsident Donald Trump angekündigt wurden. Akçin betonte, dass der von den USA eingeführte zusätzliche Mindestzoll von 10 Prozent auf Importprodukte aus Sicht der türkischen Geschäftswelt als „das kleinere Übel“ betrachtet werden sollte.
Im Rahmen der neuen Regelung werden auf Produkte aus Ländern wie China, Vietnam, Pakistan und Indien hohe Zölle zwischen 25 und 49 Prozent erhoben, während dieser Satz für die Türkei auf 10 Prozent begrenzt bleibt. Akçin unterstrich: „Dies schafft einen erheblichen Wettbewerbsvorteil für türkische Unternehmen.“
„DIE TÜRKEI PFLEGT EINE FAIRE PARTNERSCHAFT MIT DEN USA“
Akçin erinnerte daran, dass die Türkei im Außenhandel mit den USA im Jahr 2024 ein Defizit von 2,4 Milliarden Dollar verzeichnete und sagte: „Dieses Bild zeigt, dass die Türkei ein fairer Handelspartner ist und bietet Vorteile auf diplomatischer Ebene. Dies könnte den Weg für einen positiveren Ansatz der USA gegenüber der Türkei ebnen.“
„NEUE TÜREN FÜR EXPORTEURE ÖFFNEN SICH“
Yunus Akçin erklärte, dass die neuen Steuersätze wichtige Chancen für türkische Exporteure auf dem amerikanischen Markt bergen, und äußerte sich wie folgt: „US-Unternehmen, die aus fernöstlichen Ländern importieren, werden nach alternativen Lieferanten suchen, um der hohen Steuerlast zu entgehen. An diesem Punkt sticht die Türkei sowohl durch ihren geografischen Vorteil als auch durch ihre qualitativ hochwertige Produktion hervor. Die Präferenzrate für türkische Produkte in Sektoren wie Konfektion, Textil, Maschinenbau und Kfz-Ersatzteile könnte erheblich steigen.“
AUFRUF ZU INVESTITIONEN UND PARTNERSCHAFTEN
Akçin rief türkische Unternehmen dazu auf, in den US-Markt zu investieren, und sagte: „In diesem Prozess ist es von großer Bedeutung, dass unsere Firmen Lagerhäuser oder Showrooms in den USA eröffnen oder durch lokale Partnerschaften dauerhaft auf dem Markt Fuß fassen. Ebenso können Vertriebs- oder Vertretungsvereinbarungen zwischen türkischen Unternehmern in den USA und Herstellern aus der Türkei wichtige Möglichkeiten schaffen.“
„EINE KRITISCHE PHASE AUF DEM WEG ZUM ZIEL“
Yunus Akçin wies auf die aktiven Verhandlungen des Handelsministeriums mit den USA hin und erklärte: „Unsere Geschäftswelt muss ebenfalls einen Beitrag zu diesem Prozess leisten. Die kommende Zeit ist von entscheidender Bedeutung, um das zwischen der Türkei und den USA festgelegte Handelsvolumenziel von 100 Milliarden Dollar zu erreichen.“
Abschließend rief Akçin alle MÜSİAD-Mitglieder und Geschäftsleute dazu auf, die aktuellen Entwicklungen in diesem Prozess genau zu verfolgen, und betonte, dass es von großem Nutzen sei, die Veröffentlichungen des Handelsministeriums sowie die TIFA-Treffen zu beobachten.
Nachrichtenquelle: İHA
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