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Meral Akşener äußert sich zur aktuellen Lage: 'Es ist die Pflicht der Regierenden'

Die ehemalige Vorsitzende der İYİ-Partei, Meral Akşener, hat sich zu den Vorfällen von Gewalt gegen Frauen und den Morden geäußert, die sich am selben Tag in Istanbul ereigneten. Akşener richtete einen Appell an die Verantwortlichen und betonte, wie wichtig es sei, die psychische Verfassung der Bürger zu verstehen.

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Meral Akşener äußert sich zur aktuellen Lage: 'Es ist die Pflicht der Regierenden'

Im Istanbuler Stadtteil Beyoğlu wurde die 25-jährige İrem A. auf dem Heimweg von Semir T. und Ömer K. verfolgt, die ihr den Weg abschnitten und sie belästigten. Die Frau, die durch das Eingreifen von Passanten vor einem schlimmeren Schicksal bewahrt wurde, wurde von den Tätern angegriffen, die zunächst auf freien Fuß gesetzt und später verhaftet wurden.

Bei einem weiteren Vorfall im Istanbuler Stadtteil Fatih stieg der 19-jährige Semih Çelik, der als Metzger arbeitet, gegen 16.00 Uhr gemeinsam mit seiner Freundin İkbal Uzuner (19) auf die Stadtmauern von Edirnekapı. Nach einiger Zeit griff Çelik Uzuner mit einem Messer an, tötete sie und zerstückelte ihren Körper. Nachdem er ihren Kopf abgeschnitten und von der Mauer geworfen hatte, band sich Çelik eine Schlinge um den Hals und sprang von der Mauer in den Tod. Es stellte sich heraus, dass Çelik eine halbe Stunde vor diesem Vorfall auch seine mutmaßliche Ex-Freundin Ayşenur Halil in deren Wohnung in Eyüpsultan durch einen Schnitt in den Hals getötet hatte.

Akşener, die auf diese frauenfeindliche Brutalität reagierte, erklärte in ihrem Beitrag:

Jedes Detail der Ereignisse in Istanbul schmerzt mich zutiefst...

Zwei junge Mädchen, die in der Blüte ihres Lebens aus unserer Mitte gerissen wurden, das Leid, das eine Mutter mitansehen musste, und die Tatsache, dass wahnsinnig gewordene Monster ungehindert durch unsere Straßen laufen können...

Zunächst möchte ich den Kindern Gottes Gnade wünschen und ihren Familien sowie allen Hinterbliebenen viel Kraft wünschen...

Ich möchte auch dem Mädchen, das „nur weil es auf der Straße ging“ von einem Wesen belästigt wurde, das man kaum als Mensch bezeichnen kann, meine Genesungswünsche aussprechen.

Zweifellos haben sich diese schwerwiegenden Vorfälle und die Grausamkeiten, von denen wir leider jeden Tag neue hören und die mal Frauen, mal Kinder zum Ziel haben, mittlerweile zu einem gesellschaftlichen Trauma entwickelt.

Darüber hinaus können wir diese Ereignisse weder stoppen noch dieses Trauma überwinden, solange Frauen sich nicht sicher fühlen, Familien um die Zukunft ihrer Kinder bangen und – wie schmerzlich es auch ist – selbst 10 Jahre nach dem grausamen Mord an Özgecan immer noch der Zweifel besteht, ob ihr Mörder entkommen ist oder nicht...

Es ist die Pflicht derjenigen, die den Staat der Republik Türkei regieren, die Zeichen zu lesen, die sich in der psychischen Verfassung unseres Volkes widerspiegeln, ohne dass es dafür weiterer Worte bedarf...


Nachrichtenquelle: 12punto

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