Neçirvan Barzanis provokative Antwort auf Bahçelis SDG-Vorstoß! 'Ohne jegliche Garantie...'
Auf die Erklärung des MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli, dass die „SDG/YPG das am 10. März mit der Regierung in Damaskus unterzeichnete Abkommen unbedingt einhalten muss“, kam eine Antwort vom Präsidenten der Region Kurdistan (IKBY), Neçirvan Barzani. Barzani erklärte: „Diese Kräfte haben außergewöhnliche Opfer gebracht; man kann nicht erwarten, dass sie ohne eine Garantie für ihre Integration die Waffen niederlegen.“
In einer Stellungnahme gegenüber der britischen Presse äußerte sich der Präsident der Region Kurdistan (IKBY), Neçirvan Barzani, mit bemerkenswerten Botschaften zum Prozess der Eingliederung der SDG/YPG in die syrische Armee.
"DIE SDG HAT AUSSERGEWÖHNLICHE OPFER GEBRACHT..."
Bei seinen Ausführungen zur Zukunft Syriens betonte Barzani: „Eine Dezentralisierung der Macht ist für Syrien von entscheidender Bedeutung.“ Mit dem Hinweis, dass die SDG vor Ort schwere Verluste erlitten habe, sagte Barzani: „Die SDG hat außergewöhnliche Opfer gebracht.“
Barzani fügte hinzu: „Man kann von ihnen nicht erwarten, dass sie ihre Waffen niederlegen, ihre Uniformen ablegen und sich ohne jegliche Garantie für ihre Integration individuell in die Gesellschaft einfügen.“ Damit unterstrich er, dass der Integrationsprozess Sicherheiten erfordere.
BAHÇELİ HATTE ÖCALANS AUFRUF ZUR SPRACHE GEBRACHT
Der MHP-Vorsitzende Devlet Bahçeli hatte in einer Erklärung gegenüber der seiner Partei nahestehenden Zeitung Türkgün geäußert, dass die SDG/YPG die Bestimmungen des am 10. März mit der Regierung in Damaskus geschlossenen Abkommens einhalten müsse.
Bahçeli hatte dazu folgende Einschätzungen abgegeben:
"Die 'Gründungsführung der PKK' hat Verantwortung übernommen. Nach dem Aufruf für Frieden und eine demokratische Gesellschaft vom 27. Februar hat die PKK am 12. Mai die Waffen niedergelegt und ihre organisatorische Existenz aufgelöst. Am 11. Juli hat eine Gruppe von PKK-Mitgliedern ihre Waffen verbrannt. Insbesondere die SDG/YPG, die im Nordosten Syriens Einfluss ausübt, hat die Waffen noch nicht niedergelegt und den İmralı-Aufruf vom 27. Februar nicht befolgt. Dabei umfasst der Aufruf von İmralı neben der PKK alle Bestandteile des separatistischen Terrors. Zumindest verstehen wir es so, unsere Interpretation geht in diese Richtung. Die SDG/YPG muss das am 10. März mit der Regierung in Damaskus unterzeichnete Abkommen unbedingt einhalten."
Nachrichtenquelle: 12punto
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