QR-Code-Zugang zur Beerdigung von Fethullah Gülen: Groß angelegte Zeremonie im Stadion
Vier Tage nach dem Tod des Anführers der Terrororganisation FETÖ, Fethullah Gülen, wurde dieser noch immer nicht beigesetzt. Machtkämpfe innerhalb der Organisation um die Nachfolge haben die Bestattung verzögert. Zudem wurde bekannt, dass der Zugang zur Trauerfeier aufgrund von Sicherheitsbedenken der Mitglieder nur mittels QR-Code möglich sein wird.
Der FETÖ-Anführer Fethullah Gülen ist am Sonntag in den USA verstorben. Für Gülen, dessen Beisetzung für heute erwartet wurde, findet vor der eigentlichen Bestattung eine Zeremonie in einem Stadion statt, das eine Stunde von seinem Wohnort entfernt liegt.
Während innerhalb der Organisation weiterhin Streitigkeiten darüber herrschen, wer an der Beerdigung teilnehmen darf, wo er begraben werden soll und wann die Bestattung stattfinden wird, wurde beschlossen, die Trauerfeier am 24. Oktober um 11.00 Uhr Ortszeit abzuhalten, um den Anschein von Einigkeit zu wahren. Unterdessen müssen die hochrangigen Mitglieder der Organisation zusammenkommen, um das Testament von Gülen zu eröffnen.
SIE WOLLEN DIE BESTATTUNG ZU EINER DEMONSTRATION MACHEN
Aufgrund der internen Diskussionen verzögern sich nicht nur die Bestattungsformalitäten, es wird auch versucht, so wenig Bildmaterial wie möglich von den Vorbereitungen nach außen dringen zu lassen. Gleichzeitig wird jedoch eine möglichst hohe Teilnehmerzahl angestrebt. Es heißt, dass einige hochrangige Mitglieder der Organisation aus Sicherheits- und Geheimhaltungsgründen gegen eine große Trauerfeier seien, während eine andere Gruppe die Bestattung zu einer Demonstration machen wolle.
PERSONENBEZOGENER QR-CODE
Diejenigen, die eine geheime Durchführung der Bestattung fordern, betonen in ihren Kommunikationsnetzwerken nachdrücklich die Regeln, die während der Trauerfeier einzuhalten sind. Diese Personen rufen die teilnehmenden Organisationsmitglieder dazu auf, gegenüber unbekannten Personen vorsichtig zu sein und provokative Äußerungen zu vermeiden.
'HALTEN SIE DIE UMGEBUNG IM AUGE'
Von der Organisationsführung werden Nachrichten wie „Hören Sie sich selbst bei der Beerdigung um, halten Sie die Umgebung im Auge“ über die Kommunikationsnetzwerke verbreitet. Aufgrund der herrschenden Unruhe wurde beschlossen, den Zugang zur Beerdigung nur per QR-Code zu gestatten. Für die Organisationsmitglieder wurden personalisierte QR-Codes erstellt.
Diejenigen, die eine öffentliche Bestattung und deren Umwandlung in eine Demonstration wünschen, verfolgen hingegen einen anderen Aspekt der Beerdigung. Diese Personen, deren Ziel es ist, die Bestattung von Gülen der ganzen Welt zu zeigen, haben bereits bekannt gegeben, über welche Kanäle der Organisation die Live-Übertragung erfolgen wird. Zudem wurde dazu aufgerufen, kurze und klare Botschaften zu vermitteln, wobei die Organisation in ihrer internen Kommunikation den Fokus auf „Herkul.org“ legt.
Diese Situation deutet auf Veränderungen in der Medienstruktur der Organisation hin. Es wird erwartet, dass durch die geplanten Umstrukturierungen der Einfluss von Ekrem Dumanlı, Cevdet Türkyolu und Muhammed Yeşilyurt im Medienbereich sichtbar werden wird.
Nachrichtenquelle: 12punto
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