Er hatte Rentner als undankbar bezeichnet: MHP-Provinzchef, dem Glücksspiel vorgeworfen wird, äußert sich
Ein Foto, das den MHP-Provinzchef von Aydın, Haluk Alıcık, an einem Spieltisch in einem Hotel auf Zypern zeigen soll, hat in den sozialen Medien für Aufsehen gesorgt. Alıcık bezeichnete die Aufnahmen als manipulativ und kündigte rechtliche Schritte an.
Ein in den sozialen Medien verbreitetes Foto, das angeblich in einem Hotel auf Zypern aufgenommen wurde und ihn an einem Spieltisch zeigt, hat den MHP-Provinzchef von Aydın, Haluk Alıcık, in die Schlagzeilen gebracht. Nach der Verbreitung des Fotos gab Alıcık sowohl eine kurze Stellungnahme als auch eine ausführliche schriftliche Erklärung ab.
„ICH BIN ZU MEINEN FREUNDEN IM HOTEL HINUNTERGEGANGEN“
Wie aus einem Bericht von Ajans Aydın hervorgeht, erklärte Alıcık in seiner ersten Stellungnahme zu dem Foto, dass er in dem Hotel, in dem er sich für ein Programm aufhielt, zu seinen Freunden hinuntergegangen sei, nachdem diese ihm mitgeteilt hätten, dass sie sich dort befänden.
Alıcık äußerte sich wie folgt: „Es ist ein Hotel, in dem wir für ein Programm waren. Als meine Freunde sagten, dass sie unten seien, bin ich ebenfalls dorthin gegangen. Auf diesem Bild sind normalerweise auch andere Freunde von uns zu sehen. Aber sie haben nur mich herausgeschnitten und geteilt. Sie begehen einen Rufmord an mir. Mit Glücksspiel habe ich nichts zu tun.“

„DIE VERÖFFENTLICHUNGEN SIND GRUNDLOS UND MANIPULATIV“
In einer schriftlichen Erklärung, die Haluk Alıcık nach der Verbreitung des Fotos veröffentlichte, argumentierte er, dass die Inhalte auf einigen Internetseiten und Social-Media-Konten, die ihn und sein Amt als MHP-Provinzchef von Aydın ins Visier nehmen, jeglicher Grundlage entbehren.
Alıcık erklärte: „Alle in diesen Veröffentlichungen enthaltenen Behauptungen sind grundlos, haltlos und böswillig. Die der Öffentlichkeit präsentierten Bilder und Texte sind aus dem Zusammenhang gerissen, manipulativ konstruiert und teilweise mit KI-gestützten Produktions- und Montagetechniken erstellt worden.“
„DAS IST KEIN JOURNALISMUS, SONDERN EIN RUFMORD“
In seiner Erklärung betonte Alıcık, dass es sich bei den betreffenden Beiträgen nicht um journalistische Tätigkeit handele, und fügte hinzu:
„Solche Veröffentlichungen sind keine journalistische Tätigkeit. Das ist keine Nachricht, das ist ein Rufmord. Das Ziel ist es, meine Person und den von mir vertretenen institutionellen Willen zu schwächen, unsere Partei zum Ziel zu machen und die Öffentlichkeit bewusst in die Irre zu führen.“
„RECHTLICHE SCHRITTE EINGELEITET“
Haluk Alıcık kündigte an, dass gegen die Veröffentlichungen über seine Person und die von ihm vertretene Institution rechtliche Schritte eingeleitet wurden. In der Erklärung wurde betont, dass alle rechtlichen Mittel, einschließlich Gegendarstellungen, Zugangssperren, Schadensersatz- und Strafklagen, gegen die verantwortlichen Internetseiten und Social-Media-Konten ausgeschöpft werden.
„KÜNSTLICHE INHALTE WERDEN ALS NACHRICHTEN SERVIERT“
Alıcık erklärte, dass Inhalte mit unbekannter Quelle und verzerrtem Kontext der Öffentlichkeit als Nachrichten präsentiert würden, was nicht nur ihn selbst, sondern auch die journalistische Ethik und den gesellschaftlichen Frieden gefährde.
WAR AUCH DURCH RENTEN-AUSSAGE IN DIE SCHLAGZEILEN GERATEN
Haluk Alıcık war bereits vor einer Woche durch seine Äußerungen zu Rentenbezügen in die öffentliche Kritik geraten.
In seiner Erklärung zu Rentnern hatte Alıcık gesagt: „Ich störe mich an folgendem: Dieses Volk ist mit seiner Lage nicht zufrieden, und die Erwartungen in Bezug auf Geld steigen. Undankbarkeit wird das Ende dieses Landes sein, davor habe ich Angst.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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