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Schiffsunglück vor Silivri: Wem gehört das Schiff Tuğberk İmamoğlu?

Im Marmarameer sind der Tanker ALSU und das Frachtschiff Tuğberk İmamoğlu kollidiert. Die Such- und Rettungsarbeiten für die Besatzung des Schiffes, zu dem der Kontakt abgebrochen ist, dauern an.

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Schiffsunglück vor Silivri: Wem gehört das Schiff Tuğberk İmamoğlu?

Nach der Kollision zweier unter türkischer Flagge fahrender Handelsschiffe vor der Küste von Silivri im Marmarameer wurden Such- und Rettungsmaßnahmen eingeleitet. Der von Kocaeli nach Aliağa fahrende Tanker ALSU und das von İskenderun nach Karadeniz Ereğli unterwegs befindliche Frachtschiff namens Tuğberk İmamoğlu kollidierten am frühen Morgen des 2. September etwa 18 Meilen südlich von Silivri.

Nach dem Unfall konnte kein Kontakt mehr zum Schiff Tuğberk İmamoğlu und dessen 10-köpfiger Besatzung hergestellt werden. Den Erklärungen des Gouverneursamts von Istanbul und der Generaldirektion für Schifffahrt zufolge wurden See- und Lufteinheiten in das Gebiet entsandt, während die Arbeiten von Teams der Generaldirektion für Küstensicherheit und des Küstenwache-Kommandos durchgeführt werden.

Gece karanlığında bir arama kurtarma teknesinden denizi tarayan görevli ve su üstünde görülen can kurtarma aracı.
Die Such- und Rettungsarbeiten vor Silivri dauerten auch während der Nachtstunden an.

NOTSIGNAL EMPFANGEN

Die Generaldirektion für Schifffahrt teilte mit, dass um 03.26 Uhr über das COSPAS-SARSAT-System ein Notsignal vom EPIRB-Gerät der Tuğberk İmamoğlu empfangen wurde. Der Kapitän des Tankers ALSU meldete der Schiffsverkehrszentrale um 03.41 Uhr, dass sie gegen 03.15 Uhr mit einem anderen Schiff kollidiert seien.

Erste Untersuchungen ergaben, dass am Tanker ALSU keine sichtbaren Schäden festgestellt wurden. Da die Tuğberk İmamoğlu jedoch nicht auf Rufe reagiert und die Besatzung telefonisch nicht erreichbar ist, wird davon ausgegangen, dass das Schiff gesunken ist. Den Angaben zufolge wurden Rettungsmittel des Schiffes auf der Meeresoberfläche gefunden, jedoch wurde kein Personal darin entdeckt.

EIGENTÜMER UND TECHNISCHE DATEN DES SCHIFFES

Der Reeder des nach dem Unfall nicht mehr erreichbaren Schiffes Tuğberk İmamoğlu ist in den Registern als Zeybe Denizcilik ve Ticaret Limited Şirketi eingetragen. Laut den Aufzeichnungen der Handelskammer İMEAK Deniz Ticaret Odası hat das unter türkischer Flagge fahrende Frachtschiff die Registriernummer 2522, die IMO-Nummer 9003548 und das Rufzeichen TCA4304.

Es wird angegeben, dass das in Istanbul registrierte Schiff im Türkischen Internationalen Schiffsregister eingetragen ist und eine Tragfähigkeit von 3.970 DWT besitzt. Die Tuğberk İmamoğlu, deren Bruttoraumzahl mit 2.606 und Nettoraumzahl mit 1.245 verzeichnet ist, wurde im Jahr 1990 in der deutschen Stadt Hamburg gebaut.

Das Schiff, das in den Registern der Generaldirektion für Küstensicherheit eine Länge von etwa 90 Metern aufweist, hat laut den Aufzeichnungen der Handelskammer İMEAK eine Breite von 12,8 Metern. Nach Angaben der Generaldirektion für Schifffahrt transportierte das Schiff zum Zeitpunkt des Unfalls 4.199 Tonnen Rollblech.

An den Such- und Rettungsaktivitäten sind 14 maritime Einheiten, ein Hubschrauber sowie der in den Unfall verwickelte Tanker ALSU beteiligt. Die Arbeiten in der Region werden fortgesetzt, um die Besatzung zu finden.


Nachrichtenquelle: 12punto

Silivri Marmarameer Tuğberk İmamoğlu ALSU Küstensicherheit Küstenwache Generaldirektion für Schifffahrt